Ein Baby ist unterwegs

Was kostet der Nachwuchs für Eltern?

Was kostet der Nachwuchs für Eltern

26. November 2019

Ein Kind zu bekommen, gehört für viele zum perfekten Lebensglück dazu. Schon zu Beginn der Schwangerschaft bereitet man sich intensiv auf die Ankunft des neuen Erdenbürgers vor. Dabei wird schnell klar: Kinder kosten Geld! Für eine gute Finanzplanung ist es unverzichtbar, alle künftigen Kosten im Blick zu haben und auf Sparpotenzial zu achten. Unsere Finanztipps für Familiengründung sollen Ihnen dabei helfen.

Erstausstattung

Wie viel Geld Sie für die Erstausstattung Ihres Babys benötigen, hängt natürlich davon ab, ob es sich um das erste Kind handelt oder ob bereits ein Geschwisterchen vorhanden ist. Im ersten Fall gibt es einige Anschaffungen, die finanziert werden müssen. Zur Baby-Grundausstattung zählen in der Regel der Kinderwagen, das Babybettchen sowie die Wickelkommode. Die Kosten hierfür können sich schnell auf bis zu 3000 Euro summieren. Hinzu kommen Ausgaben für die Kleidung des Säuglings und die Windeln – außerdem will das Baby ja auch noch ernährt werden. Nach einer Berechnung des Statistischen Bundesamts, belaufen sich die Ausgaben für ein Kind bis zum 5. Lebensjahr auf etwa 519 Euro im Monat. Bei weiteren Kindern wird es insofern günstiger, dass vorhandene Dinge mitbenutzt werden können. Allerdings darf man auch hier die laufenden Kosten nicht außer Acht lassen.

Sparen können Sie, indem Sie Teile der Baby-Erstausstattung gebraucht kaufen oder aus Ihrem Bekanntenkreis geschenkt bekommen. Nicht alles muss neu angeschafft werden. Insbesondere bei der Kleidung oder beim Babybettchen lohnt es sich auf Second Hand zu setzen. Denken Sie daran, wie schnell ein Kind aus der Kleidung oder dem Bettchen herauswächst.

Neue Wohnung

Nicht selten wird es nach der Geburt eines Kindes zu eng in den bisherigen vier Wänden. Jetzt muss eine neue Wohnung her. Dabei können neben der höheren Miete weitere Kosten entstehen, die Sie auf den ersten Blick vielleicht gar nicht auf dem Schirm haben. Beispielsweise fordern Vermieter in der Regel eine Mietkaution, die für die neue Wohnung zu entrichten ist. Außerdem kann es passieren, dass Sie die erste Miete im Voraus bezahlen müssen. Hinzu kommen Kosten für die Renovierung und den Umzug, eventuell auch für Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung. Der Wohnungswechsel will also ebenfalls sorgsam geplant sein, damit Sie nicht von den Kosten überrascht werden.

Neues Auto

Der Kauf eines neuen Autos gehört ebenfalls zu den Dingen, die man bei der Finanzplanung schnell mal vergisst. Ist Ihr bisheriges Auto als Familienkusche geeignet und außerdem groß genug, um den Kinderwagen darin zu verstauen? Es ist ratsam, sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, ob ein neues Auto angeschafft werden muss und welche Modelle den veränderten Bedürfnissen entsprechen.

Fazit

Damit unvorhergesehene Ausgaben für den Familienzuwachs kein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen, ist eine solide Finanzplanung für werdende Eltern unerlässlich. Falls die Finanzierung Lücken aufweist, kann auch ein Ratenkredit in Betracht kommen. So können Sie beispielsweise Renovierungskosten für die Wohnung oder das neue Auto finanzieren, ohne Ihr Konto zu überziehen.

Sicher ist jedoch eins: Auch wenn Kinder hohe Kosten verursachen, ist die Freude, die man an ihnen hat, mit keinem Geld der Welt zu beziffern. Dafür lohnt es sich auch, ein bisschen Mühe in die notwendige Finanzplanung zu stecken.

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Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/Social Media


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