Verbraucherindex Frühjahr 2016

Konsumklima wieder gestiegen – Reisen und Autos stärker gefragt

Familie beim Autokauf

17. Mai 2016

In allen Produktgruppen sind die Anschaffungswünsche seit Herbst 2015 gestiegen. Dabei sind Möbel weiter auf Platz eins. Die größte Zunahme ist bei Reisen zu finden, auch die Bereitschaft sich ein neues Auto zuzulegen hat ebenfalls zugenommen. Das hat eine repräsentative Studie unter 2.000 Bundesbürgern im Auftrag von CreditPlus ergeben.

Möbel weiterhin auf Platz 1 – Reisen legt zu

Mit dem neuen Jahr ist vor allem die Nachfrage nach Reisen bei den Deutschen deutlich gestiegen. 28 Prozent wollen in den kommenden drei Monaten eine Reise im Wert von mindestens 1.250 Euro buchen. Im Herbst 2015 waren es nur 21 Prozent. Auch in den anderen Produktkategorien haben die Anschaffungsabsichten zugenommen. An erster Stelle der geplanten Käufe stehen wie in den Umfragen zuvor neue Möbel. 38 Prozent möchten noch vor dem Sommer Bett, Schrank oder Sofa anschaffen. Im Herbst waren es nur 35 Prozent, vor einem Jahr allerdings ganze 41 Prozent. 28 Prozent planen aktuell den Kauf eines Elektrogeräts, das 500 Euro oder mehr kostet. Die Bereitschaft, sich ein neues Auto zuzulegen, hat im Vergleich zum Frühling 2015 zugenommen. 16 Prozent möchten einen Wagen anschaffen, für 65 Prozent muss es dabei auch ein Neuwagen sein – eine Steigerung um zwei Prozentpunkte. Mehr als jedem zweiten Autokäufer ist sein Fahrzeug mehr als 12.500 Euro wert.

Familien bleiben der Konsummotor

Vor allem Familien blicken positiv in die finanzielle Zukunft. 81 Prozent der Personen, die in einer mindestens vierköpfigen Familie leben, zählen zu den Optimisten. Auch Paare mit einem Kind sind mit 73 Prozent noch deutlich optimistischer als Singles mit 65 Prozent. Auch die Kauflaune ist bei Familien höher ausgeprägt. 79 Prozent der Paare mit zwei oder mehr Kindern wollen gerne einkaufen. Rentner geben dagegen eher ungern Geld aus.

Finanzierungsbereitschaft weiterhin hoch

48 Prozent der deutschen Verbraucher können sich vorstellen, eine größere Anschaffung über einen Kredit zu finanzieren. Allerdings nimmt die Bereitschaft ab, den gesamten Betrag zu leihen. CreditPlus-Vorstandsvorsitzender Jan W. Wagner: „Angesichts der niedrigen Zinssätze geben Viele ihr Geld lieber aus als es zu sparen und finanzieren einen noch fehlenden Teilbeitrag. Ratenkredite werden von den Bundesbürgern wohlüberlegt eingesetzt. In rund 98 Prozent aller Fälle zahlen die Deutschen diszipliniert ihre Raten, was dafür spricht, dass sie ihre finanziellen Möglichkeiten sehr gut einschätzen können und sich nicht übernehmen.“

Die ausführliche Studie „CreditPlus Verbraucherindex Frühjahr 2016“ finden Sie Newsroom auf creditplus.de zum Download.

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei CreditPlus


3 Kommentare

Gut zu wissen, dass es unsere rWirtschaft gut geht.
Nichtsdestotrotz, sollte man mit den Krediten nicht übertreiben und immer schauen, ob man sich den Kredit leisten kann.
Ansonsten befindet man sich ganz schnell in der Schuldenfalle.

Bin der selben Meinung wie Jan. Aufgrund der günstigen Zinskonditionen lässt sich aktuell nahezu alles finanzieren.

LYON FINANZ

10. Juni 2016

Bei der momentanen Zinslage ist es durchaus auch kein Problem einen Urlaub oder sonstige Konsumgüter zu finanzieren, jedoch sollte man aufpassen das man sich nicht übernimmt.

JAN SCHNEIKER

4. Juni 2016

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