So gelingt der Last-Minute-Trip

Urlaub für Kurzentschlossene

Urlaub für Kurzentschlossene

08. August 2017

Es ist August und wer bis jetzt noch keinen Urlaub geplant hat, der wird vielleicht doch etwas wehmütig. Dabei ist das gar nicht nötig: Reisebüros und Online-Portale sind voll mit attraktiven Last-Minute-Angeboten. Damit auch Spontan-Urlauber optimal verreisen können, haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Reisen macht glücklich. Das fängt bei der freien Zeit an, geht über die (eventuell ungewohnte) Aktivität an der frischen Luft und hört bei der reduzierten Nutzung von Smartphone, Social Media & Co. auf. Wer seinen Urlaub frühzeitig plant, kann alles vorbereiten, Besorgungen erledigen und sich richtig in Urlaubsstimmung bringen. Dem gegenüber steht die Spontaneität, mit der viele sich im letzten Moment für eine Reise entscheiden. Bevor es aber ans Kofferpacken geht, sind abgesehen vom Budget noch ein paar grundsätzliche Dinge zu klären: Sind Ausweis oder Reisepass noch gültig und besondere Impfungen erforderlich? Wird eine andere Währung benötigt und welche Zahlungsmittel werden akzeptiert? Bei Reisen mit Haustieren kommen eventuell noch Impfbestimmungen oder Parasiten-Prophylaxe hinzu. Sind diese Fragen geklärt, kann’s konkret werden.

Last-Minute im Reisebüro oder Online?

Dank der zahlreichen Online-Portale werden Kunden zu echten Reiseexperten. In Eigenregie können sie dort nach eigenem Gusto Flüge, Hotels oder ganze Pauschalreisen buchen. Bei der Masse an Angeboten ist es hilfreich, wenn grobes Ziel und Reisedaten bereits feststehen. Für diejenigen, die noch ohne Plan oder überfordert sind, kann ein kompetenter Mitarbeiter in einem Reisebüro die Rettung sein. Entweder, um die Wünsche aus dem Kunden herauszukitzeln oder versiert durch den Angebots-Dschungel zu navigieren. Egal ob online oder offline: Genaues Hinschauen gilt bei beiden Optionen. Mit einem sorgfältigen Blick lässt sich prüfen, ob bei der Online-Reise versteckte Kosten zu erwarten sind oder das Reisebüro unabhängig vom Reiseveranstalter das beste Angebot heraussucht.

Flexibilität zahlt sich aus

Erfahrungsgemäß erhalten die Kunden das beste Angebot, die nicht festgelegt sind. Die Reisedaten können frei gewählt werden, das Hotel ist eine Option und beim Abflughafen ist der Reisefreudige auch schmerzfrei: Wer unter der Woche reist und einen Flughafen in einem anderen (eventuell ferienfreien) Bundesland wählt, kann unter Umständen kräftig sparen. Ist der Reisende auch in Sachen Unterkunft kompromissbereit, winkt bei der Last-Minute-Reise ein echtes Schnäppchen. In der Regel sind Zimmer ohne Meerblick oder mit einfacherer Ausstattung um einiges günstiger und bieten trotzdem ausreichend Komfort für den Urlaub. In manchen Fällen und mit viel Glück läuft es aber auch genau andersherum und plötzlich wird eine Luxus-Unterkunft preislich attraktiv, weil sie für genau die Zeit und Personenzahl noch freie Zimmer hat und ihre Kapazitäten auslasten möchte.

Ganz spontan nichts vergessen

Wer spontan verreist, hat oft das Gefühl „Ich habe etwas vergessen…“. Auf den Internetseiten der Reiseveranstalter finden sich hierfür ausführliche Checklisten, mit denen Reisewillige ganz systematisch abhaken, ob alle Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub gegeben sind. In aller Regel sind das: Persönliche Dokumente (Ausweis, Reisepass, Impfausweise, Auslandskrankenversicherung) und Reiseunterlagen, benötigte Medikamente, ein Zahlungsmittel (idealerweise eine Kreditkarte) und der Hausschlüssel von Zuhause. Vor Abreise empfiehlt sich zudem noch ein Rundgang durch die Wohnung, um zu prüfen, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind, der Netzstecker der elektrischen Geräte gezogen und der Mülleimer leer ist. Letzteres ist ganz besonders im August, auch bei nicht ganz so sommerlichen Temperaturen, empfehlenswert…

Familie am Strand im Urlaub

Und danach?

Wie lässt sich aber für alle die Erholung in den Alltag retten? „Langsamkeit“ ist hier die Zauberformel. Nicht direkt mit einem vollen Terminkalender starten (wohl dem, der Kollegen hat, die das bei der Planung berücksichtigen), sondern vielmehr Zeit für persönliche Dinge, wie das E-Mail Postfach oder den Austausch mit den Kollegen nutzen und hören, wie es denn so lief während der eigenen Abwesenheit. Wer sich zunächst in Ruhe einen Überblick verschafft, der vermeidet Chaos und damit Stress. Und wenn das alles nicht hilft: In anstrengenden Situationen einfach kurz die Augen schließen und sich an den Urlaubsort zurückdenken.

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei CreditPlus


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