Umfrage Wohnen und Leben 2015, Teil 2

Etwa drei von vier Deutschen interessieren sich für Haushaltsroboter

08. Oktober 2015

72 Prozent der Deutschen können sich die Anschaffung eines Roboters als Haushaltshilfe vorstellen. Bei den jungen Deutschen unter 35 Jahren sind es sogar 85 Prozent.

Roboter soll vor allem staubsaugen und wischen können

Roboter sind im produzierenden Gewerbe bereits Standard, allen voran in der Autoindustrie. Aber auch in Privathaushalten halten sie bereits Einzug. Die meisten Roboterinteressierten würden sich vom technischen Helfer das leidige Staubsaugen abnehmen lassen (68 Prozent). Jeder Zweite würde den Roboter zum Fußboden wischen einsetzen. Etwas weniger sehen darin einen idealer Fensterputzer (47 Prozent). Deutlich weniger Bürger können sich Roboter zum Blumengießen (15 Prozent), zum Aufräumen (12 Prozent) und als Butler (9 Prozent) vorstellen.

„Haushaltsroboter werden aufgrund des technologischen Fortschritts in wenigen Jahren in Deutschlands Privathaushalten Einzug halten. Selbstfahrende Staubsauger und automatische Fensterputzsysteme gibt es bereits. Der Run auf intelligente Küchenmaschinen wie den Thermomix zeigt, dass auch Kochroboter eine Chance haben, sich zu etablieren“, sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank. „Eine wichtige Zielgruppe sind die Senioren von morgen, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchten. Hier können sich bisher zwar nur zwei Drittel einen Haushaltsroboter vorstellen – doch wie bei anderen technischen Geräten werden es Kinder und Enkel sein, die solche Neuerungen in dieser Zielgruppe etablieren und Akzeptanz schaffen.“

Unverzichtbarstes Haushaltsgerät ist der Kühlschrank

Solange Roboter noch Zukunftsmusik ist, setzen die Deutschen auf altbewährte Haushaltsgeräte. Am wenigsten verzichten könnten sie auf ihren Kühlschrank. 35 Prozent der Befragten halten dieses Haushaltsgerät für absolut notwendig. Dahinter folgt die Waschmaschine mit 28 Prozent. Unter den Frauen sind es sogar 33 Prozent, unter den Männern dagegen nur 23 Prozent. Elf Prozent würden eher auf Kühlschrank oder Waschmaschine verzichten, aber keinesfalls auf die Kaffeemaschine. Am wenigsten benötigt werden Geschirrspüler, Backofen (jeweils fünf Prozent), Mikrowelle, Trockner (jeweils drei Prozent) und Bügeleisen (zwei Prozent).

Weitere Infos und eine Grafik zu den Studienergebnissen Wohnen und Leben 2015 finden Sie im Newsroom auf creditplus.de.

Hintergrund der Umfrage:

An der Umfrage „Wohnen und Leben 2015“ der CreditPlus Bank AG haben sich 1.007 Bundesbürger ab 18 Jahren beteiligt. Die Befragung wurde im August 2015 durchgeführt.

Umfrage im CreditPlus-Blog

Im vergangenen Jahr haben wir hier im Blog eine kleine Umfrage zu Haushaltsgeräten gestartet. Auch da wünschten sich viele einen Haushaltsroboter, der die Fenster putzt oder ganz allein die Wäsche macht. Hier geht es zum Blog-Artikel  Die meisten wollen einen Haushaltsroboter.

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Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei CreditPlus


14 Kommentare

Jetzt sind es die Staubsauger Roboter… in zehn Jahren werden es die selbstfahrenden Autos sein! ;D

Hallo Fabiola,
was genau hat sich denn bei der DGUV Vorschrift 3 verändert? Mich würde noch interessieren, ob es nur Auswirkungen auf die Preise von Kühlschränken haben kann oder auch von anderen Elektrogeräten.
Ich würde mich freuen, wenn Sie noch weitere Infos für uns hätten.
Viele Grüße
Sabine Birk

Ich frage mich immer mehr, ob sich auch die neue DGUV Vorschrift 3 auf die Preise beim Kühlschrank auswirken können?

Aktuell würde ich definitiv sagen, ich bin quasi nur noch auf Staubsauger Roboter fixiert. Finde es faszinierend, dass man einfach kaum mehr arbeit haben kann, toller Artikel hat Spaß gemacht zu lesen :D

ROBOTERFREAK

3. Juni 2017

Hallo Sabine,

ich könnte, wie der größte Teil der Befragten, ebenfalls nicht auf einen Kühlschrank verzichten. Auf zweiter Stelle wäre dann bei mir mein Mixer, da dieser täglich in Gebrauch ist. Beim Thema Roboter für das Saugen und Wischen des Bodens wäre ich auch bei der Mehrheit. Ich kann mir das sehr gut vorstellen, da dies zwei Arbeiten sind, die ich nicht gerne mache und gern an solch ein Gerät abgeben würde :) Vielen Dank für den Bericht. Ein frohes, neues Jahr und herzliche Grüße!
Peter

da bin ich wohl eher ein Teil der 72% die hier genannt werden :-)

Also ich möchte den Staubsaugroboter nicht mehr missen. Es ist wirklichen ein Vorteil und es spart viel Zeit. Aber mir vorzustellen keine Waschmaschine und Kühlschrank zuhaben geht gar nicht.

Hallo Ben,
wenn ihn doch nur endlich einer erfinden würde. Und dann bitte auch noch bezahlbar. ;)

Ich kann mich euch beiden nur anschließen, ich zähle mich ebenfalls zu den 72% ;)

Hallo Simon,
danke für den Kommentar. Ich gehöre auch zu den 72 % ;)
Viele Grüße
Sabine vom CreditPlus-Social Media Team

Ich zähle mich definitiv zu den 72% dazu :D
Vielen Dank für die interessante Studienergebnisse. Ich finde es immer wieder toll Studien frisch und einfach verständlich aufbereitet zu lesen. Weiter so!

Kein Wunder, dass sich so viele Menschen für Haushaltsroboter interessieren – bieten sie in unserer schnelllebigen Gesellschaft doch echt einen Mehrwert. Für mich jedes Mal eine Freude, wenn ich nach Hause komme und der Boden ist sauber. Gerade auch für Vielbeschäftigte oder auch für junge Mütter meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Investition, da man sich halt einfach Zeit sparen kann. Viele Grüße!

Hallo Wilibi,
vielleicht ist den Leuten noch nie der Kühlschrank oder die Waschmaschine ausgefallen. ;)
Viele Grüße
Sabine Birk vom CreditPlus-Social Media Team

Also mich wundert es ja sehr stark, dass nur 35% einen Kühlschrank und 28% eine Waschmaschine als absolut notwendig halten. Eigentlich recht interessant, da ich eher mit 95-100% beim Kühlschrank und 75-100% bei der Waschmaschine gerechnet habe.

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