Finanz-Einmaleins: Sparen für den Nachwuchs

Sie haben die staatliche Krisenprämie von 300 EUR für Ihr Kind bekommen, wollen dieses zur Seite legen und möglichst früh für das eigene Kind Geld sparen? Sie haben aber wenig Lust auf einen eingestaubten Bausparvertrag oder ein Sparschwein? Kein Problem! Wir zeigen Ihnen drei Möglichkeiten, wie Sie ihr Geld sicher, langfristig und trotzdem attraktiv anlegen können.

Aktiendepot selbst aufbauen

Sie haben Erspartes für Ihr Kind auf die Seite gelegt und wollen dieses ertragreich anlegen? Dann könnte ein Aktiendepot genau das Richtige für Sie sein. Dabei müssen Aktien keinesfalls ein großes Risiko mit sich bringen. Denn wenn sie auf stabile Unternehmen aus zukunftsorientierten Branchen setzen und Ihre Aktien möglichst breit streuen, können Sie das von Kursschwankungen ausgehende Risiko minimieren und bekommen zeitgleich eine attraktive Wertsteigerung.

ETFs: Sicher und flexibel

Wem das Investment in einzelne Aktien zu zeitaufwändig ist, der sollte alternativ einen langfristigen und günstigen Indexfonds in Betracht ziehen. Besonders budgetfreundlich sind ETFs („Exchange Traded Funds“), die Aktienlisten, wie den DAX nachbilden. Dabei können in komplette Märkte oder auch Rohstoffe investiert werden. Monatliche Sparraten starten schon bei einem kleinen Budget von 25€, auch zweimonatliche oder vierteljährliche Einzahlungen sind problemlos möglich. Übrigens: Geld, das Sie in ETFs investiert haben, ist Sondervermögen und bei Pleiten des Anbieters geschützt.

Planbarer Gewinn mit Festgeldkonto

Eine besonders sichere Art Ihr Geld anzulegen, aber trotzdem mehr Zinsen als bei einem Sparbuch bekommen Sie mit einem Festgeldkonto. Unser Festgeldkonto, für das keine Kontoführungskosten fällig werden, punktet mit flexibler Laufzeit. Durch die fest vereinbarte Verzinsung ist Ihre Anlage des Weiteren unabhängig von Zinsschwankungen. Und das Beste: Der Gewinn Ihres Kindes ist langfristig und sicher planbar.

Fazit: Heutzutage gibt es zahlreiche spannende Möglichkeiten für die Zukunft Ihres Sprösslings vorzusorgen. Ein Depot lässt sich kinderleicht aufsetzen, bis zum 18. Lebensjahr verwalten die Eltern das Konto, danach kann frei über das Geld verfügt werden. Es gilt, je länger der Anlagehorizont (mindestens 10 Jahre), desto besser wird die Ausbeute. Je nachdem, ob Sicherheit oder Rendite bei Ihren Überlegungen eine größere Rolle spielen, empfiehlt sich entweder ein Festgeldkonto oder ein Aktien- oder Indexdepot.