Smalltalk mit Marco Moser

Marco Moser ist als Regionalbereichsleitung Süd für 9 Creditplus-Filialen zwischen Berlin und München verantwortlich. Er ist erst seit April 2021 bei der Creditplus, ist sich aber bereits sicher: Für ihn als hundertprozentigen Macher war das die richtige Entscheidung.

Wie war Ihr Weg zur Creditplus?

Ich war 10 Jahre klassischer Sparkässler: Ausbildung, Traineeprogramm, berufsbegleitendes BWL-Studium, Leitungsposition. Danach wurde ich Vertriebsleiter bei der damaligen SEB und dann als Filialdirektor die letzten 10 Jahre in der Hypovereinsbank. Ich bin also durch und durch Banker. Über ein berufliches Netzwerk habe ich dann von der Position bei der Creditplus erfahren und mich beworben. Am 1. April 2021 trat ich die Stelle an und kann sagen: Das war die richtige Entscheidung.

Wieso war es die richtige Entscheidung?

Für mich ist die besondere Unternehmenskultur hier sehr wichtig, diese Dynamik. Vor allem ist mir aber das Wachstum der Creditplus wichtig. Ich kann Mitarbeiter:innen einstellen und mit meinen Entscheidungen und Ideen das Unternehmen mitgestalten – und das alles entgegen dem Branchentrend. Überall wird verschlankt – wir wachsen. Allein im letzten halben Jahr haben wir in meinem Bereich acht neue Stellen besetzt! Das treibt mich an, das motiviert mich.

Wie versuchen Sie, einen Unterschied zu machen?

Als Regionalleiter bin ich auch für Personalentwicklung zuständig. Der einzelne Mensch, die persönliche Wertschätzung steht dabei im Mittelpunkt. Ich bin viel unterwegs, in ganz Deutschland, weil ich viel vor Ort und bei meinen Mitarbeiter:innen sein will.

Mir liegt auch persönlich viel daran, den einzelnen Menschen zu sehen und seine Motivation zu stärken. Jede:r von uns steht morgens mit einem anderen Antrieb, mit eigenen Gedanken auf. Mein Ziel ist es, das Beste für alle dabei herauszuholen. Das geht nur gemeinsam, als Team. Ich war 17 Jahre Handballer – der Teamspieler, der bin ich immer noch.

Von diesem New-Work-Ansatz bin ich absolut überzeugt. Der Job muss auch zu den Menschen und zum Familienleben passen – deshalb ermöglichen wir so viel Teilzeit und mobiles Arbeiten, wie unsere Aufgaben es zulassen. Klar, im Filialgeschäft haben wir Kundenkontakt, das geht nicht mobil, aber dann finden wir Lösungen, dass abwechselnd ein Teil der Mitarbeiter:innen mobil arbeitet. Mit solchen Ansätzen nimmt man Diversity ernst. Aussagen wie „Führung und Teilzeit sind nicht vereinbar“ sind ein No-Go für mich. Wenn sich das Unternehmen darauf einlässt, ist das absolut möglich. Und deshalb haben wir auch etliche weibliche Führungskräfte in Teilzeit.

Was sind Ihre Ziele für Ihre Region?

Ich habe für mein Team eine Vision formuliert: Wir wollen gemeinsam die Zugspitze erreichen, den höchsten Berg in Deutschland. Ich meine damit, dass wir gemeinsam vertrieblich an der Spitze sein wollen. Top of Germany. Mit dieser Vision will ich die Mitarbeiter:innen mitnehmen und motivieren und letztendlich ans Ziel kommen.

Wenn man Höhen und Tiefen zusammen erlebt und dabei das Ziel nicht aus den Augen verliert, dann ist man erfolgreich. Und auch wenn es mal schlechte Tage gibt – ich versuche, die Dinge positiv zu sehen, und gebe diese Einstellung auch an meine Mitarbeiter:innen weiter. So zu denken, habe ich in Australien gelernt. Dort habe ich ein halbes Jahr im Rahmen meines BWL-Studiums gelebt und gearbeitet. Die Australier:innen sehen alles viel positiver. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass dort immer die Sonne scheint.

Wie finden Sie Ausgleich zu Ihrem Job?

Mein Ausgleich ist das Joggen. Ich habe mittlerweile jede Stadt „erlaufen“, in der ich eine Filiale habe. Das entspannt mich sehr. Seitdem ich bei der Creditplus bin, erledige ich alle Fahrten mit der Bahn, das ist zum einen nachhaltig, zum anderen macht das schon vieles entspannter. Dort kann ich arbeiten und telefonieren – die Fahrten nehmen dann kaum Arbeitszeit weg.

Ansonsten ist meine Familie ein wunderbarer Ausgleich. Meine Frau und unsere vier Kinder. Die drei Jungs spielen Fußball, sind absolute Sportler, meine Tochter tanzt Ballett. Das bringt viel Freude hier dabei zu sein. Ich bin im Schulelternbeirat und auch im Sport- und Karnevalsverein aktiv. Bei uns im Heimatort Westhofen bin ich als gewählter Gemeinderat in der Kommunalpolitik. Ich werde oft gefragt, wie ich alles schaffe, aber das ist für mich keine Arbeit, mir macht es unheimlich Spaß – auch weil meine Familie immer dabei ist.

Ich bin vor 15 Jahren als Städter aus Mannheim hier zugezogen, in ein 3.200-Seelen-Weinort. Da war für mich die Frage: Entweder ich bleibe hier für immer der Fremde oder ich mache richtig mit. Und da wo ich bin, da bin ich zu 100 Prozent. Und das immer und überall!