Smalltalk mit Marco Christ

Als „Head of Business Partner“ verantwortet Marco Christ bei Creditplus seit 2016 den Geschäftspartner-Bereich. Am liebsten beschreibt er sich als „Möglichmacher“: Den Mitarbeitenden ein optimales Arbeitsumfeld und den Business-Partnern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen, sieht er als seine wichtigsten Aufgaben.

Seit wann sind Sie bei der Creditplus? Und seit wann auf dieser Position?

Ich gehöre sozusagen zum „Jungen Eisen“ bei Creditplus. Seit 2016 bin ich dort. Vorher war ich viele Jahre „Autobanker“: Gute 16 Jahre habe ich für die Ford Bank gearbeitet, national wie international. Danach bei Santander. Den Kontakt zu Creditplus hatte ich noch aus Ford Bank-Zeiten und ich habe mich sehr gefreut, hierhin wechseln zu dürfen.

Was genau ist Ihre Rolle in der Creditplus?

Mein Aufgabenfeld ist sehr vielfältig. Ich gehöre der erweiterten Geschäftsführung an und bin als Generalbevollmächtigter verantwortlich für unsere gesamten Business-Partner. Das heißt, ich kümmere mich um die Förderung des Absatzgeschäftes unserer Geschäftspartner, egal ob im Bereich Mobilität, Elektro, Möbel, E-Commerce oder Haustechnik. Immer wenn es um Absatzförderung unserer Partner geht, fällt es in meinen Bereich. Hinzu kommt noch die Verantwortung der Partnerschaften mit unseren Bank und Versicherungspartnern im Bereich Partnerbanking. Die Aufgaben, die ich als Head of Business Partner wahrnehme, sind dabei so vielfältig wie die Themen unserer Partner und Kunden.

Man kennt mich als „Möglichmacher“. Ich versuche stetig unser Geschäftsfeld zu optimieren und zukunftssicher aufzustellen. Als eine Art „Door Opener“ ist es mein Ziel, Partnerschaften zu initiieren, Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen und den Mitarbeitenden ein optimales Arbeitsfeld zu schaffen, damit sie, die Bank (und damit auch ich) und unsere Partner erfolgreich sein können.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Kern meines Arbeitsalltags ist Kommunikation in jeder Form. Ich verbringe die meiste Zeit des Tages mit Telefonanten, Meetings und Gesprächen. Sowohl mit den Kollegen in der Geschäftsführung,  als auch mit dem Team und immer wieder auch mit Kunden.

Ich bin Teil verschiedener Arbeitskreise und Gremien, darüber hinaus steht der Austausch mit meinen Abteilungsleitern auf der Agenda. Aber auch Gespräche mit Kunden und Partnern, sei es im Bereich der Akquise oder in Form von Regelmeetings füllen meine Woche.

Wie sind Sie zur Creditplus gekommen?

Zu meiner großen Freude musste ich den Job nicht suchen, sondern wurde gefunden. Wie gesagt, meine Kontakte zur Creditplus habe ich schon lange. Als dann die Position „Direktor Absatzfinanzierung „ (das war die Position bei meinem Einstieg in die CP) gesucht wurde, hat man sich meiner erinnert und mich gefragt.

Der Anruf der Creditplus hat mich sehr gefreut und ich habe das Angebot gerne angenommen. Mein Arbeitsfeld ist dadurch deutlich breiter geworden als in der Vergangenheit. Es gibt in meiner Verantwortung eine Reihe neuer Themen und einen großen Bedarf an Veränderung.

Als ich 2016 die Stelle angetreten habe, hat mich vor allem gereizt, mich in neue Themen und Aufgaben einzuarbeiten. Diese Erwartung hat sich mehr als erfüllt.

Was ist Ihr wichtigstes Arbeitsmittel?

Mein wichtigstes Arbeitsmittel ist das hier (zeigt sein Smartphone). In meinem Handy habe ich meine E-Mails und Nachrichten, aber ich nutze es auch sehr sehr viel zum Telefonieren.

Was motiviert und begeistert Sie?

Die Tatsache, dass das Bankgeschäft ein „People Business“ ist, wird von vielen gar nicht so sehr gesehen. Für mich ist das der Aspekt, der besonderen Spaß macht. Natürlich geht es auch um Produkte und sehr viel um Prozesse. Aber auch die Optimierung der Prozesse geht nur, wenn ein motiviertes Team bereit ist, Dinge zu verändern und neu zu denken.

Eigentlich ist ja das Produkt Kredit ein sehr einfaches: Jemand braucht Geld und ein anderer hat dieses Geld. Aber dahinter verbirgt sich ein recht komplexes Geschäftsfeld wo es auch um Vertrauen geht. Nur wenn Vertrauen da ist, kommt ein Kredit zustande.

Und auch für unsere Business-Partner gilt: Nur wenn sie uns vertrauen, wird ein so wesentlicher Bereich wie das Finanzierungsgeschäft an uns herausgegeben.

Um dieses Vertrauen herzustellen, braucht es viele Gespräche. Ich spreche daher relativ häufig auch direkt mit unseren Partnern. Aber auch die Mitarbeitenden brauchen den Austausch, um gut arbeiten zu können.  Mir ist es wichtig, dass sich alle im Team abgeholt und gut aufgehoben fühlen. Dass die Leute miteinander und füreinander arbeiten.

In meinem derzeitigen Job motiviert mich vor allem die Arbeit mit Teams, den Kollegen in der Geschäftsleitung, die Zusammenarbeit mit den internationalen Kollegen und die große Vielfalt an Veränderungen und Herausforderungen, mit denen wir täglich zu tun haben.

Welche Projekte bei der Creditplus erfüllen Sie besonders?

Generell  finde ich alle Projekte spannend, weil sie für mich immer wieder auch Veränderung bedeuten. Aber ein Lieblingsprojekt habe ich tatsächlich: Wir sind derzeit dabei, unsere Antragsstrecke im Bereich Partnerbanking komplett neu zu denken und werden auch bald ein sehr innovatives Tool unseren Partnern zur Verfügung stellen. Des Weiteren verfolge ich fokussiert so Themen wie wie „Buy now, pay later“ und weiteren Bezahlmöglichkeiten im Bereich Absatzförderung. Das sind Themen, bei denen der Wettbewerb teilweise die Nase vorn hat. Das möchte ich ändern. Mein Ziel ist es, in diesem Thema einen Sprung nach vorne zu machen und wirklich innovative Angebote und Prozesse bereitzustellen. Diese Themen und Projekte begeistern mich derzeit insbesondere.

Wie finden Sie Ausgleich zum Daily Business?

Vor allem in der Familie. Meine Familie ist mein Ruhepol, da schalte ich ab und entspanne mich. Allerdings habe ich nur wenig das Bedürfnis, einen Ausgleich von der Arbeit zu benötigen. Ich arbeite sehr gerne und fühle mich nicht gestresst. Im Urlaub beispielsweise macht es mir wenig aus, mal eine halbe Stunde dienstlich zu telefonieren. Natürlich sollte das nicht überhandnehmen, das ist aber in der Regel auch nicht der Fall.

Was mir allerdings nicht so gelingt, wie ich es eigentlich möchte, ist, einen sportlichen Ausgleich fest in den Tagesalltag zu integrieren. Ich mach gerne viel Sport, zum Beispiel Golf oder andere Arten von Ballsport. Aber ich komme lange nicht so regelmäßig dazu, wie ich gerne würde.

Das ist aber auch eine Zeitfrage, denn ich koche auch gerne, habe neuerdings einen Oldtimer, mit dem ich gerne bei schönem Wetter Touren unternehme, bin oft mit Freunden zusammen und – wie gesagt – mit der Familie. Da ist es normal, dass man nicht immer alles hinbekommt, was man sich vornimmt.