Es müssen nicht immer die Alpen sein

Skiurlaub mal anders

Skiurlaub mal anders

08. Januar 2019

Weltweit gibt es 5.541 Skigebiete – trotzdem zieht es die Mehrheit der Bundesbürger für den Wintersport in die Alpen. Dabei würde sich ein Blick über den Tellerrand durchaus lohnen: Denn viele schneesichere Gebiete abseits der Alpen haben mehr zu bieten als Skifahren und Après-Ski-Partys. Wir stellen drei Reiseziele vor, die definitiv eine Überlegung für den nächsten Winterurlaub wert sind.

Vielfalt in den Pyrenäen

Der Winter ist die perfekte Gelegenheit für einen Besuch in den Pyrenäen! Die Gebirgskette besteht zu großen Teilen aus Granit und hohen Kalksteinbergen, die in der kalten Jahreszeit optimale Bedingungen für Skifahrer und Snowboarder bieten. Von November bis Mai sind hier Schneefälle möglich. Eines der größten Skigebiete liegt in Peyragudes, in den französischen Pyrenäen. Die bis zu 60 Kilometer langen Pisten ziehen sowohl Extremsportler, als auch Hobbyskifahrer und Familien an. Es gibt zahlreiche Skischulen und sogar einen Ski-Kindergarten. Wem der „Brettersport“ nicht reicht, hat zahlreiche Alternativen zur Auswahl: Rodeln, Hundeschlittenrennen, Tandemflüge und Schneeschuhwanderungen. Das größte Skigebiet in Andorra ist Grandvalira, mit Pisten auf 205 Kilometern jeden Schwierigkeitsgrades. Zu gemütlichen Pausen vom Schneesport laden lokale Restaurants mit andorranischen Köstlichkeiten ein.

Abenteuer in Marokko 

Skifahren in Nordafrika? Selbst erfahrenen Schneesportlern ist Marokko als Skigebiet eher unbekannt, dabei bietet das 80 Kilometer südlich von Marrakesch gelegene Atlasgebirge anspruchsvolle Gipfel mit exotischem Faktor: Der Schnee ist teilweise rosarot verfärbt durch den Wüstensand, der vom Saharawind hierher geweht wird. Wer möchte, kann sich seine Ski-Ausrüstung ganz landestypisch per Esel oder Maultier auf die Piste tragen lassen. Und zum Après-Ski gibt es statt Alkohol traditionellen Pfefferminztee. Das beliebteste Gebiet für den Wintersport ist Djebel Oukameden, das neben Skifahren zu Besichtigungen von Bergdörfern und Trekking-Touren einlädt. Bei der Gipfelbesteigung des Jebel Toubkals (4.167 Meter hoch) kann man sogar über den Atlantik und die Sahara blicken.

Freiheit in den Rocky Mountains 

Es ist kein Geheimnis, dass Kanada ein attraktives Ziel für Wintersportler ist. Die unberührte und wilde Natur der Rocky Mountains in der Provinz Alberta lässt absolute Freiheit spüren. Anders als bei den eher vollen Skigebieten der Alpen gibt es in den Rockies kein Anstehen vor den Lifts und auch keine DJ Ötzi-Musik. Stattdessen können sich Winterurlauber auf bis zu neun Meter Schneel einstellen und nach der Piste deftige Hamburger und Craftbeer am offenen Feuer genießen. Urlauber schätzen besonders den sogenannten „Champagne-Powder“ – den leichten, pulverartigen Schnee, der das Skifahren und Snowboarden auch für Anfänger perfekt macht. Nicht zuletzt winken die Rocky Mountains mit einer unglaublich langen Saison: Sie dauert von November bis Mai! Aber nicht nur zum Skifahren lohnt sich die Reise in die Rockies. Wer vom Schnee gar nicht genug bekommt, kann geführte Schneeschuhwanderungen durch Canyons oder Fahrten mit dem Hundeschlitten buchen. Ultimatives Abenteuer-Feeling verspricht ein Roadtrip auf dem Icefield Parkway: Auf 230 Kilometern führt die schöne Fernstraße durch die Berglandschaft zwischen Lake Louise und Jasper. Mit etwas Glück sieht man sogar Hirsche, Kojoten und andere wilde Tiere. Im Jasper Nationalpark kann in klaren Nächten Ausschau nach Sternen und Polarlichtern gehalten werden.

Mehr zum Thema im Web:

Andorra

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Kanada

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei Creditplus


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