Engagement der Mitarbeiter beim Schulprojekt in Stuttgart

Teure Autowünsche lassen Schüler über Geld nachdenken

28. Juli 2015

„Wer viel Geld hat, hat viele Freunde und nur mit Geld macht das Leben Spaß.“ Die Schüler der Klasse 9a der Gablenberger Werkrealschule in Stuttgart brachten ihre Einstellung zum Thema Geld auf eine einfache Formel.

Bezug zu Geld fehlt

Den Impuls über Geld nachzudenken, bekamen sie von den CreditPlus Kollegen Simone Niedermair, Service-Center Telefonbetreuung und Marko Kürbis, Leiter RSV-Schadenbearbeitung. Sie und einige andere Kollegen haben sich im diesjährigen Schulprojekt in Stuttgart engagiert. Simone Niedermair unterrichtete das erste Mal und übernahm mit Marko Kürbis im Team zwei Schulstunden in der Klasse 9a. Gefragt nach ihren Eindrücken und Erfahrungen sagte Niedermair: „Die Jugendlichen haben keinen Bezug zu Geld, geschweige denn davon, was sie später verdienen werden und sich leisten können.“

Simone Niedermair auf dem Weg zu ihrem Einsatz im Schulprojekt

Simone Niedermair auf dem Weg zu ihrem Einsatz im Schulprojekt

Jeder will ein Auto

Im Unterricht sollten sich die Schüler über Einnahmen und Ausgaben Gedanken machen. Das war oft gar nicht so einfach. „Man muss heute schon etwas bieten, um Interesse zu wecken.“ Deshalb haben sich die beiden Kollegen einen „Eisbrecher“ für die Schulstunde überlegt. Gleich nach der kurzen Vorstellung der eigenen Person fragten sie die Neuntklässer „Wer möchte später ein eigenes Auto?“ „Mercedes, BMW, Golf“, jeder der jungen Leute hatte einen Wunsch. Was diese Wünsche kosten und wie man sie bezahlen kann, erarbeiteten sie dann im Unterricht.

Und woher kommt das Geld?

Erstaunlich fand Niedermair, dass sich die Wenigsten bis dahin Gedanken darüber gemacht haben woher das Geld kommt. Nur ein Schüler hatte einen Job. 110 Euro monatlich für Zeitung austragen. „Ich hatte das Gefühl, dass es den Schülern etwas gebracht hat, zumindest die Erkenntnis, dass es sich lohnt überhaupt mal darüber nachzudenken, woher das Geld kommt.“

Auch in Offenbach engagieren sich Kollegen in Schulen. Die nächsten Projekte für Offenbach und Stuttgart wird es Anfang nächsten Jahres geben.

Susanne Zimmerer

SUSANNE ZIMMERER


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