Nachgefragt zum Schulprojekt bei Tim Sierra Lingemann, Lehrer in Offenbach

„Oftmals gibt es ein Aha-Erlebnis“

23. Oktober 2014

Tim Sierra Lingemann unterrichtet seit 2012 an der Edith-Stein-Schule in Offenbach. Das CreditPlus-Projekt gehört dabei zu den Highlights im Schulalltag.

Wie kommt das Schulprojekt bei Ihren Schülern an?

Im Unterricht selbst können wir Themen wie „Wo kommt das Geld überhaupt her?“ oder „Was kostet mich ein Kredit?“ nur am Rande oder gar nicht behandeln. Konsum wiederum ist aber allgegenwärtig. Da ist es hilfreich, wenn Profis von außen mit dem entsprechenden Auftreten kommen und anhand praktischer Beispiele die Zinsrechnung oder einen Haushaltsplan erklären. Oftmals gibt’s ja dann auch ein Aha-Erlebnis, wenn einer der Schüler am Ende des Monats ein dickes Minus auf seiner Liste stehen hat.

Tim Sierra Lingemann, Lehrer an der Edith-Stein-Schule

Tim Sierra Lingemann, Lehrer für Mathematik und Wirtschaft an der Edith-Stein-Schule

Und wie ist das für Sie als Lehrer?

Spannend! Der Besuch im März war ja für mich das erste Mal und durch Erzählungen von Kollegen konnte ich mir vorstellen, was uns erwartet. Aber zu sehen, dass die Schüler aktiv mitmachen und für das Thema sensibilisiert werden, war schon toll…

…und hat es sich auch für den Mathe-Unterricht ausgezahlt?

Damit das Thema nicht wieder in Vergessenheit gerät, gab es entsprechende Aufgaben in der darauffolgenden Klassenarbeit – eine fiktive Kreditrechnung und einen Haushaltsplan. So konnten die erlernten Dinge aus den beiden Modulen noch vertieft werden.

Weitere Informationen:

Mirjam Hübner

MIRJAM HüBNER


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