Verbraucherindex Herbst 2014

Nummer 1 der geplanten Anschaffungen sind Möbel

03. Dezember 2014

Die Lust auf Konsum ist bei den Befragten zurzeit eher niedrig. Wenn doch Geld ausgegeben wird, dann am liebsten für Möbel, gefolgt von Reisen und Elektrogeräten.

Wenn größere Anschaffungen geplant sind, geht es meistens um Möbel

Mit der eher geringen Konsumneigung geht einher, dass die Kaufabsichten auch in Bezug auf bestimmte Produkte stabil bleiben oder gar zurückgehen. Seit Herbst 2013 führen Möbel die Liste der geplanten größeren Anschaffungen an. 19 Prozent der Verbraucher hegen Kaufabsichten in diesem Bereich (-2).

Dahinter folgen mit 16 Prozent Reisen, die saisonbedingt im Winterhalbjahr weniger gefragt sind (-4). Elektrogeräte mit einem Wert von über 500 Euro wollen unverändert 14 Prozent anschaffen. Auch bei Autos (5 Prozent) und Motorrädern (1 Prozent) ist der Anteil der Kaufwilligen konstant. Bei den Autos hat sich allerdings der Trend zum Gebrauchtwagen noch einmal klar verstärkt.

Bereitschaft zur Kreditaufnahme steigt geringfügig

17 Prozent der Deutschen können sich derzeit vorstellen, zumindest für einen Teil der Anschaffungen eine Finanzierung in Anspruch zu nehmen. Das entspricht einem Zuwachs um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Frühjahr. Besonders Verbraucher mit einem mittleren Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1.500 und 2.499 Euro sind für diesen Weg jetzt offener als zu Jahresbeginn (23 Prozent, +7). Signifikante Unterschiede bestehen nach wie vor zwischen Ost- und Westdeutschland (23 Prozent vs. 16 Prozent).

CreditPlus-Vorstandsvorsitzender Jan W. Wagner: „Die verhaltene Konsumlaune wird sich auch auf den Kreditmarkt auswirken. Der stabile Anteil der Verbraucher, die mit einer Finanzierung planen, zeigt aber die breite Akzeptanz von Ratenkrediten für Konsumgüter. Die Konditionen sind dank niedriger Zinsen gerade besonders günstig, das nehmen die Verbraucher gern an.“

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei CreditPlus


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