Stimmt es, dass…

Mythen über die Kreditvergabe

Mythen über die Kreditvergabe

22. November 2018

Manche Mythen rund um das Thema Kredit halten sich hartnäckig. Doch stimmt es auch, was manche in Bezug auf Kreditantrag, Online-Kredite und SCHUFA glauben? Wir haben uns vier Kreditmythen mal näher angeschaut.

Mythos Nr. 1: Ich muss immer angeben, wofür ich einen Kredit haben möchte.

Wenn Sie bei einer Bank einen Ratenkredit beantragen, müssen Sie in der Regel nicht mitteilen, wofür Sie den Kredit nutzen wollen. Bei der Creditplus Bank können Sie beispielsweise Beträge zwischen 2.500 und 100.000 Euro beantragen. Der Grund für den Kredit wird dabei nicht abgefragt.

Anders verhält es sich zum Beispiel bei einer Pkw-Finanzierung. In diesem Fall beantragen Sie einen Kredit für ein bestimmtes Fahrzeug, daher steht der Anlass für die Finanzierung von vorneherein fest. 

Mythos Nr. 2: Wenn der Bankberater mich nicht leiden kann, habe ich sowieso keine Chance.

Wenn Sie bei einer seriösen Bank einen Kredit beantragen, entscheidet nicht der Sympathiefaktor darüber, wer ein Darlehen erhält. Für die Kreditgenehmigung gibt es feste Kriterien, wie zum Beispiel eine einwandfreie SCHUFA. Bei Creditplus müssen Kreditnehmer außerdem mindestens 18 Jahre alt sein, einen festen Wohnsitz in Deutschland haben, über ein festes monatliches Einkommen verfügen und sollten bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber seit mindestens einem Monat beschäftigt sein.
Zudem wird eine  ausreichende Bonität vorausgesetzt, damit Sie sich die monatlichen Raten auch leisten können.

Mythos Nr. 3: Online-Kredite sind nicht seriös.

Ob Sie einen Kredit in einer Bankfiliale vor Ort oder via Internet beantragen, macht in Bezug auf die Seriosität keinen Unterschied. Grundsätzlich sollten Sie sich die Bank, bei der Sie einen Kredit abschließen wollen, genau anschauen und prüfen, ob Ihre Anforderungen erfüllt werden. Diese Punkte können helfen:

  • Mitglieder des Bankenfachverbands sind sich ihrer Verantwortung bei der Kreditvergabe bewusst und haben sich zur Einhaltung des Kodex zur verantwortungsvollen Kreditvergabe
  • Achten Sie auf Auszeichungen und Zertifikate, beispielsweise vom TÜV, oder auf die Ergebnisse von Kundenzufriedenheits-Umfragen.
  • Lesen Sie die Bewertungen anderer Kunden, z.B. auf der Plattform Ekomi.
  • Vorsicht vor sogenannten „Kredit ohne SCHUFA“-Angeboten oder wenn Ihnen Vorkosten in Rechnung gestellt werden. Dahinter verbergen sich häufig unseriöse Anbieter.

Tipp: Lesen Sie die Vertragsbedingungen aufmerksam durch. Achten Sie beispielsweise darauf, ob es die Möglichkeit zu kostenlosen Sondertilgungen gibt und ob Sie eine Ratenpause oder Stundung beantragen können.

Mythos Nr. 4: Bei der SCHUFA werden nur negative Auskünfte über mich gespeichert.

Die SCHUFA ist eine sogenannte Auskunftei, sie speichert unter anderem Name und Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, eventuell vorherige oder sonstige Adressen und Ihren persönlichen SCHUFA-Basisscore. Von ihren Vertragspartnern, wie beispielsweise Banken, Versandhäusern etc. erhält die SCHUFA Informationen über Ihre Bankkonten, Ratenzahlungen, Kredite und Kreditkarten, Leasing- und Handyverträge, Versandhandelsraten und Bürgschaften. Zudem vermerkt sie auch Zahlungsausfälle bei abgemahnten und unbestrittenen Forderungen.

Die SCHUFA speichert also nicht nur negative Merkmale, sondern auch positive Daten.

Wichtig zu wissen: Ein laufender Kredit ist kein negatives Merkmal. Zahlt ein Kreditnehmer seine Raten zuverlässig zurück, wird dies positiv gewertet.

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei Creditplus


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