Urlaub mit dem lieben Tier

(M)auszeit für Tierbesitzer?

28. Juni 2012

Was passiert eigentlich mit Hund, Katze, Maus und Vogel, wenn die Familie in den Urlaub fährt? Die meisten Tierbesitzer sind sich darüber schon bei der Anschaffung des neuen Mitbewohners bewusst – und haben klare Vorstellungen, wie der Urlaub von nun an sein muss.

In diesem Jahr mögen es die deutschen Urlauber bodenständig. Der Wunsch nach einem einfachen und individuellen Urlaub könnte auch mit der Tierliebe der Deutschen zusammenhängen. Immerhin verreist laut einer Online-Umfrage  von CreditPlus ein Viertel der Haustierbesitzer nur dorthin, wo sie ihr Haustier mitnehmen können. Und dies ist in Luxus-Hotels oder Wellness-Oasen bekanntlich schwieriger als auf dem Campingplatz oder bei Freunden.

Alles eingepackt? Tierbesitzer müssen ihren Urlaub besonders gründlich planen

Freunde als Tiersitter beliebt

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten geben ihr Tier während der Urlaubszeit in die treuen Hände von Freunden, Bekannten oder Verwandten. Deutlich weniger Haustiere werden in eine Tierpension gebracht. Lediglich 1 Prozent greift im Notfall – „Wenn ich vorher niemanden finde, der das Tier hütet oder dauerhaft darauf aufpasst.“ – auf das örtliche Tierheim zurück. Übrigens: genauso viele Tierbesitzer würden ihr Tier vorher verschenken, verkaufen oder es an einer Stelle aussetzen, an der es mit Sicherheit schnell gefunden wird. Es geht aber auch anders: Immerhin 10 Prozent der Befragten gaben an, wegen Ihres Tieres gar nicht zu verreisen.

Machen Sie dieses Jahr Urlaub ohne Fido und Mietzi?

Das sollten Sie nicht vergessen:

  • Rechtzeitig zuverlässige und vertrauenswürdige Nachbarn, Verwandte, Freunde oder andere „Tiersitter“ finden bzw. Tierpensionen anschauen.
  • MitTiersitter(n) absprechen: Wer macht was? Wo ist das Tier in dieser Zeit?
  • Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Katze nach Ihrem Urlaub kugelrund ist oder der Hund sämtliche Manieren verlernt hat, sagen Sie vorher, was Ihnen wichtig ist!
  • Genug Tierfutter etc. für die Urlaubszeit bereitstellen. Tiersitter sollten sich darum nicht kümmern müssen.
  • „Notfall“-Telefonnummer hinterlassen… nur zur Sicherheit!

Bei unserem Hund war es früher undenkbar, ihn anderen Leuten zu geben… mal sehen, wie das in ein paar Jahren ist, wenn ich vielleicht wieder ein Tier haben werde. Und wie machen Sie in diesem Jahr Urlaub? Mit oder ohne Tier? Daheim oder unterwegs?

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Melanie Klagmann

MELANIE KLAGMANN


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