Weltspartag 2017

Lohnt sich sparen noch?

Lohnt sich sparen noch?

26. Oktober 2017

Sparbücher haben heutzutage nur noch eine geringe Bedeutung. Auch Tagesgeldkonten bringen derzeit kaum Erträge. Dennoch empfiehlt es sich, auch in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen, regelmäßig kleine Beträge zurückzulegen, um große Träume zu erfüllen.

Am 31. Oktober bringen Kinder in aller Welt Jahr für Jahr ihre prall gefüllten Sparschweine zur Bank oder Sparkasse und zahlen ihre fleißig gesparten Münzen und Scheine auf ein Konto ein. Zur Belohnung überreicht das Geldinstitut ihnen ein kleines Geschenk: ein Spiel, ein Kuscheltier oder eine neue Spardose. Doch dieses Ritual droht auszusterben.

Die heutige Eltern- und Großelterngeneration kann sich noch gut an diese alljährliche Zeremonie erinnern. Der Weltspartag war ein besonderer Tag. In den 50er bis in die 70er Jahre gehörte er als fester Bestandteil zur Kindheit – und das nicht nur in Deutschland. Mehr als 28 Länder zelebrierten seit 1924 den Weltspartag mit dem Ziel, insbesondere Kinder zum regelmäßigen Sparen zu animieren.

Diese Finanzerziehung galt lange Zeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mittlerweile ist der pädagogische Aspekt in den Industrienationen in den Hintergrund getreten. Die finanzielle Bildung breiter Bevölkerungsschichten spielt heutzutage nur noch in Schwellen- und Entwicklungsländern eine bedeutende Rolle. Warum eigentlich? Auch in wohlhabenden Industrienationen ist es ratsam, finanzielle Rücklagen zu bilden. Sei es für dringende Anschaffungen, die Erfüllung großer Träume oder die private Altersvorsorge. Und das sollte schon in jungen Jahren geübt werden.

Wer sein Geld gewinnbringend anlegt, lässt es für sich arbeiten und profitiert auf lange Sicht vom Zins, dem Zinseszins und positiven Marktentwicklungen. Gegenstimmen kritisieren: Aktuell beträgt die durchschnittliche Standardverzinsung beim Tagesgeld nur 0,24 Prozent. Doch ist ein Durchschnittswert, es lohnt sich immer, nach dem besten Angebot Ausschau zu halten.

Anlagemöglichkeiten im Vergleich

Es gibt noch andere Anlagemöglichkeiten, die auf lange Sicht wesentlich bessere Konditionen bieten. Wer regelmäßig einen bestimmten Betrag beispielsweise in Anleihen, Fonds oder Aktien investiert und sein Sparverhalten immer wieder den aktuellen Marktentwicklungen anpasst, erzielt deutlich höhere Renditen. Mit Fondssparplänen sind, laut Berechnungen des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) in den kommenden 25 Jahren bis zu 6,4 Prozent Rendite pro Jahr möglich. Bereits im ersten Halbjahr 2017 ist das von Depotbanken verwahrte Vermögen deutscher Fonds bereits um mehr als vier Prozent gestiegen.

Auch die Einzahlung auf einen Bausparvertrag kann sich lohnen. Die Guthabenzinsen liegen teilweise ebenfalls bei bis zu einem Prozent. Gleichzeitig sichert sich der Sparer mit dem Bausparvertrag die aktuell günstigen Darlehenszinsen. Wer seinen Bausparvertrag dann noch mit einer Riester-Altersvorsorge kombiniert, profitiert zusätzlich von staatlichen Zuschüssen und Steuervorteilen.

Der diesjährige Weltspartag – diesmal ausnahmsweise am 30. Oktober – könnte somit ein Anlass sein, bisherige Sparkonzepte zu überprüfen, um attraktivere Angebote wahrzunehmen. Das Sparschwein zu Hause wiederum erfüllt bei Kindern auch weiterhin einen sinnvollen Lerneffekt. Durch das greifbare Geld in der Spardose wird den Kleinen ihr angespartes Vermögen bewusst vor Augen geführt.

Wenn das Ersparte beispielsweise über ein so genanntes Junior Depot dann weiter anwächst und sich spätestens zur Volljährigkeit dadurch tatsächlich ein langersehnter Wunsch realisieren lässt, wie etwa ein teures Fahrrad oder das neueste Smartphone, strahlen die Augen der Heranwachsenden. Und sie haben verinnerlicht, dass sich sparen lohnt.

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Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei CreditPlus


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