Elektromobilität

Lohnen sich E-Fahrzeuge?

Lohnen sich E-Fahrzeugeß

14. November 2017

Plötzlich wird alles mit Strom angetrieben – das Auto, der Motorroller, das Fahrrad. Lohnt sich die Investition oder ist es noch zu früh, um in diese Trends das sauer verdiente Geld zu stecken? Ist bei Elektroautos gar eine Wertsteigerung zu erwarten?

Einen Traum müssen wir gleich zu Beginn beerdigen: Autos eignen sich nicht als Wertanlage. Neuwagen kaufen, fahren, und ein paar Jahre später mit Gewinn weiterverkaufen – das funktioniert nicht. Egal, ob mit Verbrennungs- oder Elektromotor. Ein Gebrauchtwagen ist nun mal weniger wert als ein Neuwagen, nicht mehr. Ausnahmen bilden manche vorzüglich erhaltenen und begehrten Oldtimer. Aber auch hier ist ein Gewinn alles andere als gesichert – welches Auto in mehr als 30 Jahren zum rentablen Liebhaber-Stück wird und welches nicht, lässt sich nicht sicher vorhersagen. Und einem eventuellen Wertzuwachs stehen hier Wartungs- und Lagerkosten entgegen.

Beim Autokauf ist die Frage also weniger, ob man damit einen Gewinn macht. Sondern, wie groß oder klein der zu erwartende Wertverlust ist. In dieser Hinsicht hat sich bei den Elektroautos in den vergangenen Jahren tatsächlich einiges getan: Noch vor wenigen Jahren sahen Marktbeobachter den Werterhalt bei E-PKW schlechter oder bestenfalls gleichauf mit herkömmlichen Fahrzeugen. Die Schwacke GmbH – bekannt für die „Schwacke-Liste“ für Gebrauchtwagenpreise – kommt bei der Ermittlung der „Wertmeister 2017“ zu dem Schluss, dass E-Autos inzwischen nicht nur mithalten können, sondern teilweise sogar schon wertbeständiger als konventionell betriebene Fahrzeuge sind. Allerdings liegt der Anschaffungspreis in der Regel auch höher als bei herkömmlichen PKW.

E-Fahrzeuge punkten bei Betriebskosten

Bei den reinen Betriebskosten haben Hybrid- und E-Autos in der Regel die Nase vorn. Neben einer höheren Energieeffizienz liegt dies auch an deutlich geringeren Wartungskosten – elektrisch betriebene Autos haben viel weniger bewegliche Elemente und kaum Verschleißteile.

Mit deutlich niedrigeren Betriebskosten punkten nicht nur E-Autos, sondern auch E-Roller, wie die ZDF-Sendung WISO aktuell ermittelt hat. Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor sind zwar in jeglicher Hinsicht teurer als rein muskelbetriebene Drahtesel. Aber die elektrische Unterstützung beim Treten scheint vielen der Preis wert zu sein – denn E-Bikes sind der Verkaufsrenner der Elektromobilität. Während in Deutschland erst rund 55.000 E-PKW (inklusive Plug-in-Hybride) unterwegs sind, rollen schon drei Millionen E-Bikes über die Straßen der Republik.

Für wen ein Elektromobil, und wenn ja, welches, die richtige Wahl ist, hängt letztlich vor allem von persönlichen Faktoren ab. Wie viel und was für Strecken fahre ich, was ist mir bei meinem Fahrzeug besonders wichtig, wie ist die Infrastruktur für Elektromobilität in meinem Einzugsgebiet? Wenn all diese Überlegungen für ein E-Auto sprechen, muss man nicht aus finanziellen Gründen auf einen Verbrenner zurückgreifen. Und egal ob Benziner, Diesel oder Elektroantrieb – bei der Anschaffung ist es empfehlenswert, sich über Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren, beispielsweise bei der CreditPlus Bank.

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Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei CreditPlus


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