Online-Studie Wohnen und Leben 2019

Jeder Vierte unzufrieden mit dem eigenen Wohnzimmer

Studie Wohnen und Leben 2019 Jeder Vierte unzufrieden mit dem eigenen Wohnzimmer

03. September 2019

27 Prozent der Deutschen sind mit dem Zustand des eigenen Wohnzimmers unzufrieden. Auch ihre Küche würden 22 Prozent der Bundesbürger gerne in den nächsten zwölf  Monaten renovieren. An ihrem Schlafzimmer möchten hingegen nur 13 Prozent etwas verändern. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Creditplus-Studie „Wohnen und Leben 2019“.

Die meisten der Befragten denken auch bei der Anschaffung neuer Möbel vor allem an ihr Wohnzimmer. Denn dafür würde in den kommenden zwölf Monaten mehr als jeder Dritte neue Möbel kaufen. Für anderen Räume gibt es keine so deutlichen Pläne, neue Einrichtungsgegenstände anzuschaffen. Dieser Trend ist nicht neu und hat sich bereits in den vergangenen Jahren abgezeichnet.

Inspirationsquellen für die eigene Wohnung

Am beliebtesten ist nach wie vor das Möbelhaus, um sich Ideen für das eigene Zuhause zu holen: 53 Prozent der Deutschen lassen sich hier inspirieren. Jeder Dritte, also 34 Prozent, nutzt dafür auch die Internetseiten von Möbelherstellern und Händlern. Besonders Frauen sammeln gerne Anregungen aus Wohnzeitschriften. Knapp ein Drittel der weiblichen Befragten informiert sich dort, unter den Männern ist es dagegen nicht einmal jeder Fünfte. Blogger und Social Media-Influencer spielen bei den jüngeren Befragten eine wichtige Rolle. Jeder Fünfte der zwischen 18- und 29-jährigen Befragten nutzt Online-Plattformen als Inspirationsquelle. Außerdem holen sie sich auch häufiger als die über 50-Jährigen Einrichtungsideen bei ihren Freunden oder in Hotels.

Kaufbereitschaft nimmt weiter ab

Da viele mit ihren eigenen vier Wänden unzufrieden sind, könnte man meinen, dass sie entsprechend planen, sich neue Möbel anzuschaffen. Das ist jedoch nicht der Fall, denn die Bereitschaft, Geld für neue Einrichtungsgegenstände auszugeben, ist weiter gesunken. Lediglich 78 Prozent der Umfrageteilnehmer haben im kommenden Jahr vor, Geld für neue Möbel auszugeben. 2018 waren es noch 84 Prozent, im Jahr 2017 sogar 95 Prozent. Dieser Trend spiegelt sich auch im eingeplanten Budget ab. Nur 28 Prozent der Bundesbürger will im kommenden Jahr mehr als 1.000 Euro für neuen Möbel ausgeben. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch 35 Prozent.

Hintergrund der Studie „Wohnen und Leben 2019“:

Im Frühjahr 2019 wurden 1.000 Personen ab 18 Jahren online durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Die Studie ist bevölkerungsrepräsentativ. Weitere Infos zu den Studienergebnissen können Sie im Newsroom auf der Creditplus-Homepage herunterladen.

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/Social Media


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