Wofür geben wir das meiste Geld aus?

Haushaltsbuch – ein Experiment für junge Leute

Haushaltsbuch Experiment junge Leute

25. April 2017

Neun Testpersonen zwischen 16 und 22 Jahren haben vier Wochen lang ein Haushaltsbuch via App geführt und Einblick in ihren Umgang mit Finanzen gegeben. Die Aktion „Haushaltsbuch – Ich bin jung und brauche mein Geld“  wurde im Rahmen der SCHUFA-Bildungsinitiative „WirtschaftsWerkstatt“ veranstaltet und zeigt, dass es gar nicht uncool ist, sich Überblick über die eigenen Finanzen zu verschaffen.

In dem Projekt der WirtschaftsWerkstatt, einer Bildungsinitiative der SCHUFA Holding AG,  haben neun  junge Leute eine Haushaltsbuch-App getestet und dabei viel über ihr Konsumverhalten gelernt. Dass sie dabei vor allem für Snacks und Einkäufe zwischendurch sehr viel Geld ausgeben, war ihnen vorher gar nicht so bewusst.

Begleitet haben sie sich selbst mit der Handykamera und per Video von ihren Erfahrungen berichtet. In den Clips kann man miterleben, welche Aha-Erlebnisse die Testpersonen – Studenten, ein Auszubildender, eine FSJlerin und Schülerinnen –  bei dem Selbstversuch hatten und was sie daraus gelernt haben. Ihre Herausforderung bestand darin, vier Wochen lang ein Haushaltsbuch mit der App „Moneycontrol“ zu führen, Wochenaufgaben zu bearbeiten und ihre Erkenntnisse zu teilen.

Im Folgenden haben wir die Links zu den Videos zusammengestellt, darin stellt sich das Team vor, es  gibt einen kurzen Überblick über die Aufgabenstellung und die Testpersonen lassen uns an ihren Erfahrungen und ihrem Umgang mit Geld teilhaben.

Viel Spaß mit den Videos!

Das Team Haushaltsbuch stellt sich vor

Haushaltsbuch – Die Aufgabe

Haushaltsbuch – Ergebnisse der ersten Woche

In Woche 1 ging es um die Frage „Wofür gebe ich mein Geld aus?“. Dafür sollten die Teilnehmer in der Haushaltsbuch-App alles eintragen, was sie gekauft haben.

Haushaltsbuch – Ergebnisse der zweiten Woche

In Woche 2 sollte jeder herausfinden, welche fixen Kosten er hat und auch in der App eintragen. Bei diesen Ausgaben handelt es sich zum Beispiel um Miete, Strom, Handygebühren, Fahrkarte, Versicherungen etc. Hierbei sollten die Teilnehmer auch ihre Eltern fragen, welche Kosten diese für sie übernehmen.

Das Haushaltsbuch – Ergebnisse der dritten Woche

In der 3. Woche sollten sich die Teilnehmer mit der Frage beschäftigen, worauf sie sparen, wie sie das machen und ihre Überlegungen dokumentieren. Einige Teammitglieder haben sich dabei auch Gedanken gemacht, was sie später für einen Beruf ausüben möchten, wie hoch ihr Gehalt etwa sein wird und wie ihr Haushaltsplan künftig aussehen könnte.

Fazit des Projekts Haushaltsbuch

Die meisten der Teilnehmer waren überrascht, wie viel sie ausgeben und dass das meiste Geld für Snacks und Kleinigkeiten zwischendurch drauf geht. Insgesamt haben alle ein positives Fazit gezogen und fanden es gut, sich mit dem Haushaltsbuch einen Überblick über ihre Finanzen verschafft zu haben. Einige haben sich vorgenommen, künftig mit ihrem Geld ein bisschen anders umzugehen. Beispielsweise wollen sie weniger auswärts essen gehen und stattdessen öfter mal selbst kochen oder auch Geschenke für Freunde selbst machen.

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei CreditPlus


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