Förderung von Biodiversität

Es soll kontinuierlich abwärts gehen  – und das versteht sich in diesem Fall als positiver Ansporn: Unser Ziel ist die stetige Reduzierung unserer CO2 Emissionen bis zur Klimaneutralität in 2045.

Seit 2020 erstellen wir jedes Jahr eine Ökobilanz für das Vorjahr, um die CO2 Emissionen der Creditplus Bank messen und in Folge verringern zu können.

In 2020 konnten wir  unseren gesamten CO2-Ausstoß um 4,1% gegenüber 2019 reduzieren. Allein in den Scopes 1 & 2 sogar um 12%: Die Summe der durch die Scopes 1 und 2 verursachten Emissionen lag 2020 bei 899 Tonnen CO2 – im Vergleich zu 1.025 Tonnen in 2019.

Was bedeuten die Scopes?

Die Emissionen sind nach dem Konzept des Greenhouse Gas Protokolls in drei Kategorien unterteilt. So  können direkte und indirekte Emittenten unterschieden werden:

  • Scope 1
    Direkte Emissionen, die sich aus den Tätigkeiten eines Unternehmens oder unter dessen Kontrolle ergeben, z.B. der Kraftstoffverbrauch des Fuhrparks
  • Scope 2
    Indirekte Emissionen aus gekaufter Energie, die am Standort verbraucht wird,  z.B. die Nutzung von Ökostrom an allen Creditplus-Standorten
  • Scope 3
    Alle anderen indirekten Emissionen aus Quellen, die nicht von uns kontrolliert werden können. Sie machen den größten Teil aus.

Aufforstungsprojekt in Uganda – messbarer Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung

Wie bereits im vergangenen Jahr, haben wir die Emissionen aus den Scopes 1 & 2 wieder über das Aufforstungsprojekt in Uganda kompensiert. Bei einem aktuellen CO2-Preis von 10,50 Euro pro Tonnen fließen damit 9.439,50 Euro an das von myclimate initiierte und betreute Projekt.

Was das bewirkt?

In Uganda werden nicht einfach nur Bäume gepflanzt -unsere stärksten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel.
Das mit einem der höchsten Standards –Plan Vivo – zertifizierte Projekt zahlt gleich auf 10 der insgesamt 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen ein, die weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. So gibt jeder Euro, der in das Projekt fließt, den dortigen Kleinbauern ihre Lebensgrundlage zurück:
Dazu gehört die Bekämpfung der Armut, das Angebot von Bildung sowie Geschlechtergleichheit, weil auch Frauen aktiv in das Projekt eingebunden werden, und die Förderung von nachhaltigem Unternehmertum in der Region über ein im Projekt eingebundenes Mikrokreditsystem.

Das Beispiel unseres Kompensationsprojektes zeigt damit eindrucksvoll: Auch wenn es unser erklärtes Ziel ist, klimaneutral zu werden, ist die CO2-Kompensation auf dem Weg dahin eine gute „Übergangstechnologie“. Sie sorgt nicht nur für ein besseres Klima, sondern kann die Lebensbedingungen in den Ländern ebenso nachhaltig verändern.