Ziele für das neue Jahr?

Finanz-Vorsätze für 2018

Finanz-Vorsätze für 2018

11. Januar 2018

Das neue Jahr hat begonnen und die Vorsätze aus der Silvesternacht sind hoffentlich noch nicht vergessen. Weniger Stress, gesünder essen, mehr Sport – das sind oft gefasste Pläne für das neue Jahr. Und wie sieht es mit dem Thema Geld aus? Wir haben ein paar Tipps, wie Sie das Ziel, Ihre Finanzen in den Griff zu bekommen, Schritt für Schritt erreichen können.

Aus der diesjährigen DAK-Studie geht hervor, dass weniger Stress mit 59 Prozent die Nummer eins der guten Vorsätze für das neue Jahr ist, dicht gefolgt von mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen.

Infografik: Die guten Vorsätze der Deutschen | Statista

Sparsamer sein kommt hingegen erst auf Platz sieben, das nehmen sich nur 28 Prozent der Befragten vor. Dabei ist es gar nicht so schwer, einen guten Überblick über seine Finanzen zu gewinnen. Hier sind unsere Tipps für nützliche Finanz-Vorsätze im neuen Jahr:

#Tipp 1: Schreiben Sie Ihre Ausgaben auf

Ein Haushaltsbuch hilft Ihnen, sich einen Überblick zu verschaffen, was Sie im Monat ausgeben. So sehen Sie sehr schnell, wo Ihr Geld hingeht, welches Sparpotenzial es gibt und was Sie sich wirklich leisten können. Wenn Sie kein Freund von handschriftlichen Notizen sind, legen Sie sich eine Haushaltsbuch-App für das Handy zu. Dann fällt das Dranbleiben umso leichter.

#Tipp 2: Überflüssiges abschaffen und günstigere Verträge abschließen

Unnötige Ausgaben, zu teure Versicherungen, hohe Energie- und Telefonkosten: Das Haushaltsbuch bringt sie ans Licht! Hier gibt es meistens einiges an Einsparpotenzial. Prüfen Sie, ob all Ihre Versicherungen wirklich notwendig sind. Vergleichen Sie Preise bei den Energieanbietern und nutzen Sie Rabatte für Neukunden bei Telekommunikationsunternehmen. Wie viel bezahlen Sie für Ihr Girokonto? Möglicherweise lohnt sich ein Wechsel. Checken Sie außerdem, welche Abonnements Sie haben und ob Sie sie tatsächlich nutzen. Anderenfalls kündigen Sie sie so rasch wie möglich.

#Tipp 3: Nachhaltiger Konsumieren: Was brauche ich wirklich?

Manche Dinge sind schnell gekauft und verstopfen dann zuhause die Schränke. Brauchen wir wirklich das dritte Paar schwarze Stiefel? Wie viele Uhren können wir tatsächlich tragen? Gewöhnen Sie sich an, erstmal eine Nacht darüber zu schlafen, bevor Sie spontan den Geldbeutel zücken. Vielleicht lohnt es sich eher, auf eine größere Anschaffung zu sparen, von der Sie längerfristig etwas haben. Hier kann eine Budgetplanung hilfreich sein, um sich langgehegte Wünsche zu erfüllen oder auch Rücklagen für Notfälle zu bilden. Gerade die kleinen Beträge im Vorbeigehen summieren sich rasch und sorgen dafür, dass nicht genug Geld für wirklich wichtige Dinge vorhanden ist.

#Tipp 4: Kredite im Blick behalten

Durch 0-Prozent-Finanzierungen kann die Versuchung groß sein, alles auf Pump zu kaufen. Dabei besteht die Gefahr den Überblick zu verlieren und sich mit den monatlichen Raten zu übernehmen. Haben Sie mehrere Kredite, prüfen Sie, ob Sie sie zusammenlegen können. Dann bezahlen Sie monatlich nur eine Rate an einen Kreditgeber und haben besser im Blick, wann das Darlehen abbezahlt ist.

#Tipp 5: Konto kontrollieren

Auch beim Girokonto ist weniger oft mehr. Wie viele Konten benötigen Sie wirklich? Wie hoch sind die Gebühren und welche Leistungen sind inklusive? Kündigen Sie die überflüssigen Konten und denken Sie daran, regelmäßig Ihre Kontoauszüge zu prüfen. So bemerken Sie rechtzeitig, wenn es zu fehlerhaften Buchungen gekommen ist. Außerdem wissen Sie beizeiten, ob Sie kurz davor sind, in den Dispo zu rutschen. Vermeiden Sie es, Ihr Konto dauerhaft zu überziehen, denn die Zinsen sind hoch und Sie sind nicht liquide, wenn es darauf ankommt.

Haben Sie sich auch etwas zum Thema Finanzen für 2018 vorgenommen? Wir freuen uns über Ihre Vorsätze direkt unter diesem Beitrag.

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei CreditPlus


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