So gelingt der Umzug ohne Streit

Die erste gemeinsame Wohnung

erste gemeinsame Wohnung

14. Februar 2019

Den Valentinstag nutzen viele Paare für gegenseitige Aufmerksamkeiten, ein gemeinsames Essen oder sogar einen kleinen Kurzurlaub. Am Tag der Liebe sprechen viele auch über ihre Zukunft. Dabei geht es oft um eine gemeinsame Wohnung. Ein großer Schritt, der gut vorbereitet werden sollte, um am Ende keine böse Überraschung zu erleben.

Der Traum von der gemeinsamen Wohnung kann bei der Umsetzung in die Realität zu Problemen führen. Wenn aus zwei unterschiedlichen Haushalten ein neuer entstehen soll, kommt es unter Umständen zu Meinungsverschiedenheiten. Viele Fragen mit Konfliktpotenzial drängen sich auf: Welches Bett mit welcher Matratze kommt ins Schlafzimmer? Welches Sofa ist das gemütlichere? Welcher Kleiderschrank ist größer? Diese Fragen sollten Paare frühzeitig klären. Dabei müssen beide Partner Kompromissbereitschaft zeigen, ansonsten sind Streitigkeiten vorprogrammiert.

Einrichtung und Ausgaben gemeinsam planen

Entscheidend ist eine gute Planung: Bei einem Gang durch die jeweiligen Wohnungen können Paare zusammen entscheiden, welche Möbelstücke sie in das neue Eigenheim mitnehmen möchten. Als Kompromiss bietet sich an, dass jeder drei Lieblingsstücke aussuchen darf, die auf jeden Fall einen Platz in der neuen Wohnung finden müssen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass beide ihre persönliche Note in die neue Wohnung einbringen können. Auch die farbliche Gestaltung der Räume sollte vorab besprochen werden. Neutrale und ruhige Farben wie beige oder weiß sind meist ein guter Kompromiss. Um finanziellen Streitigkeiten vorzubeugen, können Sie ein Gemeinschaftskonto eröffnen, auf das jeder einzahlt und von dem gemeinsame Einkäufe bestritten werden. Für individuelle Ausgaben nutzt jeder weiterhin sein eigenes Konto. So lässt sich der gemeinsame Haushalt besser planen.

Doppeltes loswerden – was noch fehlt gemeinsam aussuchen

Die Grundausstattung einer Wohnung, zu der unter anderem Bett, Kleiderschrank, Kühlschrank und Waschmaschine gehören, ist oft doppelt verfügbar. Auch Besteck, kleinere Küchengeräte oder Geschirr sind meistens ausreichend vorhanden. Es bietet sich an, eine Liste der beiden Wohnungsinventare anzufertigen, um einen Überblick zu bekommen, was noch fehlt. Wenn aber beispielsweise beide Kühlschränke zu klein sind oder nicht gerade energieeffizient arbeiten, empfiehlt sich ein Neukauf. Die alten oder doppelten Geräte können Sie über diverse Internetplattformen verkaufen und so die Haushaltskasse auffüllen. Auf Online-Portalen mit Kleinanzeigen finden Sie auch günstige Einrichtungsgegenstände aus zweiter Hand, falls Ihr Geldbeutel teure Neuanschaffungen nicht mehr hergibt. Auch bei neuen Möbeln gilt: Entscheiden Sie gemeinsam, keiner sollte sich übergangen fühlen. Ein gemeinsamer Besuch im Möbelhaus kann zwar anstrengend sein, weckt jedoch gleichzeitig Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt.

Rückzugsorte schaffen und Rücksicht nehmen

Ein harmonisches Zusammenleben ist keine Selbstverständlichkeit. Der Einzug in eine gemeinsame Wohnung stellt für viele Paare möglicherweise die erste große Belastungsprobe ihrer Beziehung dar. Viele Angewohnheiten des Partners kommen erst dann zu Tage und führen nicht selten dazu, dass Beziehungen scheitern. Das lässt sich jedoch verhindern. Auch in der neuen Wohnung sollten beide einen eigenen Rückzugsort haben. Sofern die finanziellen Mittel es erlauben, ist es deshalb ratsam, bei der Wohnungssuche neben Schlaf- und Wohnzimmer auch noch einen dritten Raum als Rückzugsmöglichkeit einzuplanen. Dieser könnte perspektivisch auch das Kinderzimmer werden. Stellen Sie sicher, dass beide genügend Privatsphäre und Freiraum haben. Gegenseitige Rücksichtnahme ist das A und O für das Zusammenleben. Wenn Sie Freunde einladen, sollten Sie das vorher mit Ihrem Partner besprechen. In Sachen Sauberkeit sind klare Absprachen, an die sich beide halten sollten, ratsam. Oft sind es ganz banale Dinge, an denen sich ein Streit entzünden kann. Deshalb ist es eine gute Idee, sich schon vor dem Zusammenziehen Gedanken zu machen, wie Sie und Ihr Partner mit auftretenden Schwierigkeiten umgehen wollen.

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Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei Creditplus


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