Zusammenfassung und Dankeschön

Ergebnisse Blogparade „Social Media in Unternehmen“

03. Februar 2014

Social Media in Unternehmen. Gemeinsam mit Caroline Scherr vom Dr. Klein Blog hatten wir eine Blogparade gestartet. Wir freuen uns sehr über das positive Feedback und die vielen Teilnehmer und wollen heute kurz die Ergebnisse berichten.

Die ersten 5 Beiträge in unserer Blogparade fasse ich zusammen:

Franz Sebastian Welter vom Blog der Volksbank Bühl schildert in seinem Blogbeitrag viele eigene Erfahrungen. Beispielsweise, dass die Rückendeckung durch das Management gegeben sein muss oder was es bedeutet, Mitarbeiter für das Social Media zu begeistern. Die Umsetzung einer Social Media Strategie bedeutet auch, einen digitalen Wandel im Unternehmen zu initiieren – und geduldig die Akzeptanz hierfür zu erhöhen.

Aline Schmid vom Verdure Blog konzentriert sich in ihrem Beitrag auf 5 Faktoren für erfolgreiches Social Media Marketing. Diese sind: Alle beteiligten Unternehmensbereiche einbeziehen, strategische Fragen klären, Begeisterung für digitale Kommunikation schaffen, Guidelines definieren, Ergebnisse analysieren und auswerten und dabei auch den Wettbewerb im Blick haben.

Den einen „Königsweg“ gibt es nicht, betont Boris Janek vom Finance 2.0 Blog. Jedes Unternehmen muss für sich den passenden Umgang mit Social Media finden. Dabei kann es nicht darum gehen, irgendwelche Tools einzusetzen, sondern ums Zuhören, Lernbereitschaft, herausragende Erlebnisse, Problemlösung und Wandel. Sein Appell: Die Entscheidung für oder gegen Social Media soll mit aller Konsequenz erfolgen.

AufSocial Media bei Banken konzentriert sich Elmar Borgmeier vom Next Generation Finance Blog in seinem Blogbeitrag. Er hebt den Unterschied zwischen Social Media und Social Banking hervor. Im Mittelpunkt stehen der Dialog zwischen Bank und Kunden und schnelle Reaktionen. Zentral sind auch die Fragen: Wie reden andere über uns? Wer empfiehlt uns? Zudem gilt es, die Risiken abzuwägen, die ohne Social Media Präsenz entstehen.

Christian Ohning vom Gedankenspringer-Blog nutzt unser Thema direkt als Einstieg ins bloggen. Er hält eine transparente, ehrliche und wertschätzende Kommunikationskultur für unerlässlich.  Fordert aber auch auf, Vertrauen und Mut zu zeigen und zu eigenen Fehlern zu stehen, wenn sich ein Thema einmal anders entwickelt, als geplant. In hohem Maße sei eine hohe Dialogbereitschaft gefordert.

Den zweiten Teil unserer Blogparaden-Beiträge fasst Caroline Scherr zusammen:

Nadine Steinhübel vom Enterprise-2.0-Blog nimmt näher unter die Lupe, wie Social Media inzwischen Einzug in die interne Kommunikation hält – unter dem Begriff „Social Business“ oder „Enterprise 2.0″: Mitarbeiter können mithilfe von internen Tools eigenverantwortlich Inhalte einstellen bzw. austauschen und tragen zu einer stärkeren Vernetzung im Unternehmen bei. Bisher steckt das „Social Business“ aber noch in den Kinderschuhen und ist Ziel und Herausforderung zugleich.

„Social Media in Unternehmen“ nennt sich der Beitrag von Sabine Haas vom 3c Blog. Sie fordert einen aufgeschlossenen Umgang von Unternehmen mit dem Social Web und folgt der Devise „Es ist wichtig, in den Dialog zu treten, statt die Schotten dicht zu machen.“ Social-Media-affine Mitarbeiter sollten im Unternehmen identifiziert und – falls nötig – zu Spezialisten weitergebildet werden. Außerdem befürwortet Sabine Haas Guidelines für alle Mitarbeiter, die ihnen unter die Arme greifen und nicht als erhobener Zeigefinger eingesetzt werden.

Claudia Mutschlechner vom sympra Blog plaudert „aus dem Nähkästchen“ ihrer Social-Media-Arbeit mit übereifrigen und überängstlichen Kunden. Wenn ein Unternehmen überlegt, in das Thema Social Media einzusteigen, sollten zunächst die Antworten auf einige Fragen wie beispielsweise: Was will ich erreichen? Wen will ich erreichen? Habe ich Zeit und Ressourcen? Habe ich regelmäßig interessante Themen? gefunden werden. Grundsätzlich sollte ein Interesse an der Meinung der Kunden bestehen – denn selbstverständlich öffnet Social Media ein Unternehmen automatisch für den Dialog mit der Öffentlichkeit.

Auch bei Social Media muss es ein „Nein“ geben, stellt Klemens Surmann im Gothaer2Know-Blog fest. Er freut sich über die Erfolge, welche die Gothaer bisher im Social Web erzielen konnte, hat aber mit seinem Team auch Grenzen formuliert, um nicht vom „Hype“ überrannt zu werden. Zum Beispiel wird nur das umgesetzt, was bei der aktuellen Teamgröße möglich ist. Vor einem Einstieg in einen neuen Social-Media-Kanal wird genau überlegt, ob der neuen Plattform genügend Aufmerksamkeit und liebevolle Pflege geschenkt werden kann.

Sein Fazit aus einem Jahr „Corporate Blog“ zieht Stefan Hauck vom SAS Blog in seinem Paradenbeitrag. Er beschreibt, wie die Zahl der Autoren in den letzten Monaten zunahm und die Themenvielfalt wuchs und macht auch vor kritischen Themen nicht halt: Es gibt im SAS Blog noch zu wenig Interaktion zu den Blogbeiträgen. Ein Jahresziel für 2014 ist deshalb, für mehr Kommentare zu den einzelnen Blogposts zu sorgen.

 

Caroline und ich schicken zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an alle Blogparaden-Blogger!

Wir waren begeistert von der Vielfalt der Beiträge und planen in ein paar Monaten eine neue gemeinsame Blogparade. Wer für die nächste Runde einen Themenvorschlag für uns hat, kann ihn gerne als Kommentar posten oder per Mail an uns schicken ( oder ).

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Melanie Klagmann

MELANIE KLAGMANN


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