Retro im Trend

Diese Hightech-Ausstattung hat Zukunft

Diese Hightech-Ausstattung hat Zukunft

07. Juni 2018

VHS-Rekorder, Kassettenrecorder, Walkman – viele einst geliebte Hightech-Geräte haben ihre Sternstunden längst hinter sich gelassen. Sie wurden abgelöst durch Innovationen, wie Blu-ray-Player, iPod oder Smartphone. Andere ältere Apparate erfreuen sich hingegen wieder großer Beliebtheit.

Am 7. Juni findet seit 1975 alljährlich der Tag des Videorekorders statt, obwohl dieses Relikt vergangener Zeiten in deutschen Haushalten kaum noch präsent ist. Auch Kassetten und Walkman liegen längst in der Mottenkiste. Plattenspieler hingegen erleben seit Anfang der 90er Jahre ein Revival. Auch heute ist Vinyl wieder – oder für manche immer noch – angesagt. Und so treiben die neuesten Modelle Liebhabern nach wie vor Freudentränen in die Augen.

Plattenspieler in allen Variationen

Hi-Fi-Enthusiasten lieben die Klangnuancen, das Volumen, die Wärme und Authentizität analoger Musikaufnahmen. Die Eigenschaften und Möglichkeiten heutiger Plattenspieler sind zudem recht vielfältig: Klassische Modelle haben nach wie vor einen Tonarm, der mechanisch betrieben wird. Andere werden über eine Fernbedienung oder Bluetooth gesteuert. Laserplattenspieler wiederum tasten die Vinyl-Scheiben berührungsfrei ab, ohne sie abzunutzen. Eine Digitalisierung von Platten ist über einen USB-Stick ebenfalls möglich. Ein weiterer Vorteil: Lasergeräte ignorieren Kratzer, Schmutz und Verformungen. Und sie lassen sich auch durch leichte Erschütterungen nicht aus dem Takt bringen.

Coole Kopfhörer

Ein ähnliches Revival erlebt der Kopfhörer. Mit dem Ende der Walkman-Ära verschwand er Anfang der 90er Jahre zunächst aus dem Straßenbild. Man trug lieber dezent einen verkabelten Knopf im Ohr. Seit einigen Jahren ist Tonqualität allerdings auch unterwegs wieder gefragt – ein Trend aus den USA, der aus der Hiphop-Szene kommt. Musikfans tragen große, auffällige Muschelkopfhörer und das möglichst kabellos. Denn Bluetooth hat sich auch in diesem Bereich durchgesetzt. Mit kabellosen Bluetooth-in-Ear-Modellen gibt es aber bereits wieder einen Gegentrend. Der Knopf im Ohr kommt qualitativ hochwertiger zurück und wird vermutlich parallel zu Bügelvarianten bestehen bleiben.

Bombastischer Beat

Ganze Generationen erinnern sich an den legendären Ghettoblaster der 70er und 80er Jahre. Batteriebetrieben beschallte er zunächst die Bronx und später auch Berlin. Ein so klobiger Kasten ist im heutigen Smartphone-Zeitalter nahezu undenkbar. Wer draußen zu lauter Musik tanzen und feiern möchte, lässt seine Playlist über einen kabellosen Bluetooth-Lautsprecher laufen. Mittlerweile gibt es aber auch wieder Retro-Modelle, die ein Zurück-in-die Zukunft-Gefühl vermitteln. Das äußere Erscheinungsbild dieser Brooklyn-Ghettoblaster lässt nicht erahnen, dass sich hinter der historischen Fassade zeitgemäße Technologie des 21. Jahrhunderts versteckt. Über einen USB-Stick lassen sich mit diesem Gerät die alten Mixtapes aus der Jugend digitalisieren. Aber auch moderne Multimedialösungen und sogar Amazons Alexa lassen sich über einen Cinchstecker an den Ghettoblaster anschließen.

Ob es sich wirklich lohnt, allein aus Renditehoffnung in Schallplatten oder neueste Hi-Fi-Trends zu investieren, kann man nur spekulieren. Doch wenn ein Musikfan den neuesten Trend einfach am Ohr haben muss, sollte er sich den Herzenswunsch auch erfüllen.

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei Creditplus


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