Rückblick und Ausblick des CreditPlus-Vorstandsvorsitzenden Jan W. Wagner

CreditPlus: Das Geschäftsjahr 2013 und die Ziele 2014

29. April 2014

Vorstandsvorsitzender Jan W. Wagner über große Projekte im vergangenen Geschäftsjahr sowie aktuelle Herausforderungen, Trends und die Ziele des Unternehmens für das Jahr 2014 bei CreditPlus.

Europa rückt enger zusammen. daraus resultierten in den zurückliegenden Monaten mit der Umstellung auf SEPA und der Vorbereitung auf Basel III die größten Herausforderungen. Bis zum Ende 2013 nahm die Umstellung von Systemen und Prozessen einen Großteil der Ressourcen in Anspruch. im Konzern entwickelte die CreditPlus Bank ihre Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft Crédit Agricole Consumer Finance weiter.

SEPA-Umstellung

Herr Wagner_121022_wir_0235Ausdauer und Durchsetzungswillen bewies CreditPlus bei der aufwändigen Umstellung auf das neue Zahlungsverkehrssystem SEPA. Ab 2014 ist es für alle europäischen Länder verpflichtend. Die Einführung des SEPA-Standards gestaltete sich komplex: Bedingt durch die Spezialisierung auf das Konsumentenkreditgeschäft mussten alle auf die CreditPlus Bank zugeschnittenen Systeme einzeln angepasst werden.

„Hier ist uns ein großer Kraftakt gelungen. Dieser bedurfte eines hohen Engagements aller Beteiligten, aber wir sind daraus als Team gestärkt hervorgegangen“, bewertet Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank, den Umstellungsprozess. Den Wechsel auf SEPA nutzte CreditPlus, um unterschiedliche Frontend-Systeme im Betrieb zu reduzieren und zu vereinheitlichen. Damit ergeben sich künftig funktionale Verbesserungen für Partner und Endkunden im Bereich PartnerBanking und Absatzfinanzierung.

Wachstum im Online-Markt

ergebnisseEin wichtiges Standbein der CreditPlus Bank ist der Online-Markt für Konsumentenkredite. Dieser ist durch weiterhin hohe Wachstumsraten gekennzeichnet. „Wir waren eine der ersten Banken, die Ratenkredite online angeboten haben“, so Jan W. Wagner. „Inzwischen hat sich dies natürlich geändert und alle Mitbewerber sind in diesem Bereich aktiv.“ Im zurückliegenden Jahr stellte die CreditPlus Bank daher entscheidende Weichen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit in diesem Segment zu stärken. Dabei setzte sie nicht auf ein kleines Gremium von Experten, das Ideen und Strategien ausarbeitete, sondern auf ein neues Format: Open Space.

Alle Mitarbeiter des Direktgeschäfts und aus angrenzenden Bereichen hatten auf einer dreitägigen Open-Space-Konferenz die Chance, sich in die Strategieentwicklung aktiv einzubringen. Mehr als hundert beteiligten sich daran. „Ich fand es motivierend und beeindruckend, mit welchem Engagement die Teilnehmer nach zukunftsweisenden Antworten gesucht haben“, resümiert Jan W. Wagner. Die überwältigende Resonanz und eine Vielzahl greifbarer Resultate bestärkt den Vorstand darin, die Ideen und Vorschläge der Mitarbeiter künftig noch intensiver einzubinden. Weitere Open-Space-Konferenzen sind bereits in Planung.

Welche Ziele leiten CreditPlus durch das Geschäftsjahr 2014?

Jan W. Wagner: „Nach Abschluss der SEPA-Umstellung stehen für 2014 wieder Projekte an, mit denen wir an Effizienz gewinnen wollen.“ Das gelte insbesondere im Bereich des Filial- und Internetgeschäfts. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Refinanzierung bzw. Eigenfinanzierung. „Wir werden das private Einlagengeschäft und das Geschäft mit institutionellen Investoren weiter ausbauen. Auf diesem Wege erhoffen wir uns nachhaltige, aber auch günstige Refinanzierungsquellen. Weiterhin ist es für uns wichtig, im Risikomanagement ‚state of the art‘ zu bleiben“, so der Vorstandsvorsitzende der CreditPlus Bank.

Mehr zur Geschäftsentwicklung und den Zielen für 2014 lesen Sie im Geschäftsbericht der CreditPlus Bank (S. 19 – 23).

Melanie Klagmann

MELANIE KLAGMANN


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