Creditplus feiert mit den CreditplusBees den Tag des Honigs

Honig ist gesund, lecker und schon seit Menschengedenken als Nahrungsmittel beliebt. Die Bienen, die den Honig produzieren, sind zudem unerlässlich für die Bestäubung der meisten Nutzpflanzen. Alles gute Gründe, dem Honig einen besonderen Tag zu widmen!

Am 6. Dezember kommt der Nikolaus. Das weiß jedes Kind. Dass der Tag darauf einem anderen Heiligen gewidmet ist, dürfte den wenigsten bekannt sein. So ist der 7. Dezember der Tag des heiligen Ambrosius, Schutzheiliger für Imker und Bienen, und wird deshalb auch als Tag des Honigs gefeiert. Wir tun das in diesem Jahr auch zusammen mit den CreditplusBees.

Bienen schenken uns Nahrung – nicht nur Honig!

Bienen haben für den Menschen eine vielseitige Bedeutung. Sie läuten den Frühling ein, ihr Honig versüßt uns den Winter und sie sind ein wichtiges Symbol im Umweltschutz. Nicht zu unterschätzen ist aber vor allem ihre Bedeutung für die Welternährung. Ohne Bienen würden rund zwei Drittel der Nutzpflanzen weniger oder keine Erträge mehr produzieren. Tomaten, Obst und Kaffee sind nur drei Beispiele für Pflanzen, die von Bienen oder anderen Insekten bestäubt werden müssen.

Die bekannteste ihrer Art, die domestizierte Honigbiene, macht nur einen Teil dieser wichtigen Arbeit. Insgesamt gibt es rund 20.000 Bienenarten auf der Welt. Die meisten von ihnen leben allein oder in kleinen Völkern. Auch sie sammeln Honig und Pollen, um ihren Nachwuchs zu versorgen und bestäuben dabei unzählige Pflanzenarten. Wildbienen gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen. Die kleinste Wildbiene in Deutschland, die sogenannte Sand-Steppenbiene, misst gerade einmal vier Millimeter! Die größte ist die blaue Holzbiene, die stattliche 28 Millimeter lang werden kann. Trotz ihrer Größe und dem lauten Gebrumm ist diese übrigens sehr friedlich, wie eigentlich alle Wildbienenarten.

Die Liebe zum Honig

Obwohl alle Bienenarten Honig produzieren, kennen wir meist nur den einen auf unserem Esstisch. Die Honigbiene produziert ihn in großen Mengen und lagert ihn in Wachswaben. Schon seit Menschengedenken haben wir immer wieder Wege gefunden, den Bienen ihr süßes Gold zu entlocken. Heutzutage werden Honigbienen in Holzkästen mit herausnehmbaren Elementen gehalten. So kann überschüssiger Honig entnommen werden, ohne dem Bienenvolk zu schaden.

In Deutschland hat diese Art der Haltung eine lange Tradition. Rund eine Million Bienenvölker werden laut Deutschem Imkerbund hierzulande von rund 160.000 Imker:innen gehalten, die meisten davon als Hobby oder Nebenerwerb. Trotzdem deckt die heimische Honigproduktion nur rund 20 Prozent des Bedarfs von etwas mehr als einem Kilogramm pro Person ab.

Die Bienen brauchen unsere Hilfe

In den letzten Jahren hat die Rolle der Bienen immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit erlangt. Das liegt vor allem an der Berichterstattung zum sogenannten Bienensterben. Wildbienen und Honigbienen verlieren ihren Lebensraum oder ihre Nahrung und stehen durch den Klimawandel oder auch Pflanzenschutzmittel unter enormen Belastungen. Bei den Honigbienen kommt der Befall durch Varroamilben hinzu, der zeitweise zu großen Bienenvolkverlusten führte.

Creditplus feiert den Tag des Honigs mit den CreditplusBees!

Um uns für die Bienen einzusetzen, haben wir im August 2021 sage und schreibe 15.000 flugtüchtige Kolleg:innen bei der Creditplus begrüßt: Imker Christoph Wallner übergab unserer CEO Belgin Rudack ein Bienenvolk, für das wir nun voller Stolz Pate sind. Möglich macht das die Organisation nearBees, die sich für die Unterstützung regionaler Imker:innen einsetzt. Die CreditplusBees werden ab nächstem Jahr um unsere Firmenzentrale herum summen und in einem Umkreis von rund fünf Kilometern fleißig sammeln.

Zum Tag des Honigs summt es allerdings nur innerhalb des Bienenkastens. Die CreditplusBees befinden sich gerade im Winterschlaf und geben nur dann Laute von sich, wenn es ihnen kalt wird. Bis sie im Frühjahr dann zu uns kommen, bleiben sie bei Christoph Wallner. Trotzdem wollen wir schon in diesem Jahr zusammen mit Ihnen den Tag des Honigs begehen. Wie wäre es mit einem honiggesüßten Tee beim Licht einer Bienenwachskerze?


Titelbild: Dirk Jerusalem