Gebündelte Verantwortung

Corporate Social Responsibility-Programm „FReD“

Logo von FReD, dem CSR-Programm der Crédit Agricole Gruppe

20. Juni 2017

Mit ihrem Corporate Social Responsibility (CSR)-Programm „FReD“ gibt die Crédit Agricole Gruppe ihrem gesellschaftlichen Engagement international einen strategischen Rahmen – und dadurch mehr Bedeutung. Seit 2016 wird FReD schrittweise eingeführt und umgesetzt.

„Ich will Feuerwehrmann werden!“ Wie schon Grisu, der kleine Drache, können sich auch die Kinder der Feuerwehr Lüblow so richtig für diesen Beruf begeistern. In dem Dorf rund 100 Kilometer östlich von Hamburg werden die Kleinsten auf spielerische Art an die wichtigen Aufgaben eines Feuerwehrmanns herangeführt. Doch etwas Entscheidendes fehlte noch für die Nachwuchsarbeit: passende Einsatzkleidung in XXS und kindgerechte Materialien.

Da hatte Janette Brandes eine Idee: Die Kundenberaterin in der CreditPlus Filiale in Hamburg – in ihrer Freizeit selbst bei der Feuerwehr Lüblow aktiv – schlug ihr Engagement bei „Plus:Für Andere“ vor. Die Aktion der CreditPlus Bank stellt jedes Jahr dreimal 1.000 EUR für Projekte zur Verfügung, für die sich Mitarbeiter ehrenamtlich einsetzen.

FReD – die interne „Marke“ für CSR

„Plus:Für Andere“ hat mittlerweile eine lange Tradition bei CreditPlus – und ist nur eine von zahlreichen Aktivitäten, mit denen das Unternehmen Engagement fördert. Liefen Aktionen wie „Umgang mit Geld“ oder das Weihnachtskartenprojekt bislang unabhängig voneinander und mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten im Unternehmen, werden sie nun strategisch zusammengeführt: unter dem Dach von FReD, dem CSR-Programm der Crédit Agricole Gruppe.

FReD macht aus Einzelaktionen ein nachvollziehbares Ganzes

2,3. Bis auf eine einzige Kennzahl lässt sich die soziale Performance der Crédit Agricole Gruppe am Jahresende verdichten. Dieser sogenannte FReD-Index fasst die ökologische und soziale Verantwortung der 13 Konzerneinheiten zusammen, die sich an dem Programm beteiligen. Doch wie wird CSR-Engagement neutral gemessen?

Das Thema Corporate Social Responsibility, also die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Glaubwürdig und nachhaltig umgesetzt, kann es aufgrund der positiven Imagewirkung nach außen wie innen ein spürbarer Wettbewerbsvorteil sein. Hinzu kommt, dass eine EU-Richtlinie größere Unternehmen ab 2017 verpflichtet, ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten zu veröffentlichen.

Unabhängig davon suchte die Crédit Agricole Gruppe bereits vor über fünf Jahren nach einem Weg, das konzerneigene Engagement möglichst objektiv messbar zu machen, um es noch fester in der strategischen Ausrichtung zu verankern.

Das CSR-Programm FReD basiert auf drei Säulen: FIDES = Wirtschaft, RESPECT = Soziales, DEMETER = Umwelt

In dem Logo von FReD finden sich die drei Säulen wieder.

In dem Logo von FReD finden sich die drei Säulen wieder.

Mit „FReD“ wurden Rahmenbedingungen geschaffen, mit denen die Konzerngesellschaften bestehende und zukünftige Aktivitäten übersichtlich planen und umsetzen können. Der Name des Programms setzt sich aus seinen drei zentralen Säulen zusammen: FIDES repräsentiert den wirtschaftlichen Aspekt, RESPECT betrifft den sozialen Teil. Die dritte, benannt nach der griechischen Göttin DEMETER, zahlt auf die Umwelt ein. Für jede Säule wird ein Verantwortlicher, genannt Pillar-Manager, bestimmt.

Jedes Jahr definieren die Unternehmen je zwölf Aktionspläne – gleichmäßig verteilt auf die drei Säulen und mit unterschiedlichen Laufzeiten vom einzelnen Aktionstag bis hin zu Langzeitprojekten. Alle Maßnahmen müssen feste Kriterien erfüllen, ihr Fortschritt wird laufend dokumentiert. Auf diese Weise errechnet sich der FReD-Index. Er gibt jährlich Auskunft über den konzernweiten Status quo im Bereich CSR und schafft mehr Vergleichbarkeit.

Diesen Artikel finden Sie auch im Geschäftsbericht der CreditPlus Bank AG.

Patricia Ina Massó

PATRICIA INA MASSó

Referentin Corporate Social Responsibility (CSR)


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