Mit wenig Aufwand viel Geld sparen

Clevere Spartipps von Mutti

Clevere Spartipps von Mutti

09. Mai 2019

Am Ende des Geldes ist noch zu viel Monat übrig? Das Problem kommt vielen bekannt vor. Dabei ist Sparen eigentlich ganz einfach – zum Beispiel mit einem selbst geschmierten Pausenbrot anstelle des Mittagstisches für sechs Euro. Die gute alte Stulle hat schließlich schon früher super funktioniert. Spartipps wie diesen hat jede Mutter parat. Wir haben die besten für Sie gesammelt.

Zwei vollgepackte Einkaufswagen – so viele Lebensmittel schmeißt jeder Deutsche laut Umweltbundesamt pro Jahr in den Müll. Das entspricht knapp 82 Kilogramm. Was für eine Verschwendung! Klar, dass hierbei auch eine Menge Geld in der Tonne landet. Um genau zu sein: 234 Euro – einfach weggeschmissen. Wer also nur die Mengen kauft, die er auch wirklich verbraucht, spart bares Geld und verhindert unnötige Lebensmittelverschwendung. Das gilt auch für das Mindesthaltbarkeitsdatum. Nach Ablauf des Datums wandern viele Lebensmittel ohne Umwege in die Tonne. „Jetzt stell dich nicht so an, das ist noch gut!“, würden da viele Mütter mit erhobenen Zeigefinger entgegnen. Und sie haben Recht: Joghurt, Salami und Co. sind nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht automatisch verdorben, sondern oft noch ohne Sorge genießbar. Ein einfacher Geschmacks- und Geruchstest rettet viele „abgelaufene“ Lebensmittel vor der Mülltonne – und das schont auch das Portemonnaie.

Reparieren statt wegwerfen

Ähnliches gilt für kaputte Gegenstände. Wenn Sie sie nicht selbst reparieren können, bringen Sie defekte Elektrogeräte, Möbel oder Spielzeug doch einfach zu einem Repair-Café, statt die Dinge gleich wegzuwerfen und neu zu kaufen. Dort reparieren pensionierte und passionierte Hobby-Bastler die Sachen mit vorhandenem Werkzeug und jahrelanger Expertise kostenlos, freuen sich jedoch immer über eine kleine Spende für die Kaffeekasse.

Und Mutti hat noch einen praktischen Tipp gegen das Wegwerfen parat: Den letzten Rest aus Kosmetikprodukten, Zahnpastatuben und Putzmitteln können Sie noch nutzen, wenn Sie den Behälter in der Mitte aufschneiden und den Rest mit dem Finger oder einem Holzstäbchen herauskratzen.

Nachhaltig günstig

„Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!“ Dieser Mutti-Spruch klingt fast jedem von uns noch in den Ohren. Heute sind wir selbst dafür verantwortlich, was auf dem Essenstisch landet. Da darf es auch gerne mal die Tiefkühlpizza gegen den schnellen Hunger sein. Trotzdem sollte regelmäßig eine ordentliche Portion Gemüse nicht fehlen. Die kommt am besten aus dem eigenen Garten oder vom Balkon. Mit wenig Aufwand und etwas Pflege züchten Sie so Ihre eigenen Kartoffeln oder Radieschen in bester Bio-Qualität. Diese sind deutlich günstiger als im Supermarkt. Zum Gießen nutzen Sie am besten Regenwasser. Außerdem hält ein Garten jung und gesund und ist eine tolle Abwechslung zum stressigen Alltag. Ganz nach dem Motto: Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der in den Garten.

Gebrauchtwaren kaufen

Menschen mit größeren Geschwistern werden diesen Spartrick von Mutti kennen: Die Klamotten des älteren Bruders oder der großen Schwester in regelmäßigen Abständen an die jüngere Generation weitergeben. Für die gab es dann die verblichenen Jeans, die zu großen Schuhe und den bunt karierten Strickpulli der älteren Geschwister. Muttis Urteil: Passt schon! Die Nesthäkchen waren damit zwar nicht immer glücklich, jedoch hat Mama mit diesem Trick eine Menge Geld eingespart. Und was damals schon funktioniert hat, klappt auch heute noch. Muttis Klamottenkiste vom Dachboden oder aus dem Keller erlebt heutzutage in Form von Second-Hand-Läden sein großes Comeback. Die gibt es mittlerweile fast überall. Dort finden Sie bereits getragene, aber bestens erhaltene Kleidungsstücke zum kleinen Preis. Und Vintage-Mode liegt aktuell ja sowieso voll im Trend. Auch im Internet gibt es zahlreiche Foren, die sich auf Kleidung aus zweiter Hand spezialisiert haben und diese günstig weiterverkaufen. Dieses Prinzip gilt aber nicht nur für Hosen, Jacken und T-Shirts. Viele Fabrikverkäufe bieten B-Ware an, die beim Transport vielleicht einen Kratzer abbekommen hat, aber ansonsten keinerlei Mängel aufweist. In vielen Supermärkten gibt es außerdem Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft und die deshalb stark reduziert sind. Hier finden Sie häufig tolle Schnäppchen.

Geschenke selber machen

Es muss nicht immer alles neu sein. Auch nicht an Weihnachten oder zum Geburtstag. Statt teure Geschenke zu kaufen, können Sie kreativ werden und selbst tolle Dinge basteln. Sie erinnern sich jetzt vielleicht an Ihre kreativen Sternstunden aus der Kindheit zurück: Mit selbst gemalten Bildern, einem eigenhändig gebastelten Kastanien-Zoo oder einem Flötenkonzert haben Sie die Herzen der Erwachsenen im Sturm erobert. Selbst wenn sich Ihre zeichnerischen Fähigkeiten seitdem nicht mehr entscheidend weiterentwickelt haben, sind selbst gebastelte Geschenke auch heute eine tolle Idee, die gleichzeitig Geld spart. Dafür eignen sich beispielsweise Bilderrahmen, Windlichter oder Kerzen. Auch selbst gemachte Pralinen, Öle oder Brotaufstriche kommen immer gut an und sind günstiger als die Varianten aus dem Supermarkt. Wer Lust hat, kann seine Fähigkeiten erweitern und Häkeln oder Stricken lernen und so regelmäßig handgemachte Geschenke für seine Liebsten anfertigen. Über ein selbst gestricktes Mitbringsel oder einen Blumenstrauß aus dem eigenen Garten freut sich zum Muttertag garantiert jede Mama.

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Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/Social Media


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