Rückblick und Ausblick von Vorstand Heinz Tschernisch

Absatzfinanzierung bei der CreditPlus Bank

27. Mai 2014

Heinz Tschernisch ist viel unterwegs – bei Kunden in ganz Deutschland. Im Interview spricht der CreditPlus-Vorstand über aktuelle Trends im Auto- und Motorradgeschäft, das abgeschlossene Geschäftsjahr 2013 sowie die Ziele für dieses Jahr.

Der Absatz von Fahrzeugen hat im vergangenen Jahr leicht angezogen. Entwickelte sich der Geschäftsverlauf im Automotive-Bereich ebenfalls positiv?

Richtig, in der zweiten Jahreshälfte konnten wir eine deutliche Belebung im Autogeschäft feststellen. Die Neuzulassungen insgesamt haben zwar weiter abgenommen, aber die CreditPlus Bank lebt ja eher vom Handel mit Gebrauchtwagen. Wir haben einen Hersteller im Portfolio, mit dem wir im Neuwagengeschäft eng kooperieren. Im Gebrauchtgeschäft arbeiten wir in allen Herstellerbereichen. Hier gibt es Marktgewinner und Marktverlierer, aber es ist uns gelungen, unsere Chancen wahrzunehmen.

Wie sieht es am Motorradmarkt aus?

Der Motorradmarkt hat im letzten Jahr erfreuliche Belebungstendenzen gezeigt. Nach langen Jahren mit rückläufigen Zulassungszahlen sehen wir erstmals wieder eine positive Entwicklung. Generell ist es so, dass die europäischen und angloamerikanischen Hersteller deutlich mehr Marktanteile gewonnen haben, während die östlichen oder fernöstlichen Marken tendenziell eher verloren haben. In Summe ergibt sich ein leicht positives Wachstum von knapp zwei Prozent.

Wenn Sie auf das vergangene Geschäftsjahr zurückblicken, was hat Ihren Verantwortungsbereich geprägt?

Mit der Marke Triumph haben wir einen wichtigen neuen Partner an unserer Seite. Gleich im Januar begann für unser neues Frontend-System, das die Händler für ihre Anfragen nutzen, das Roll-Out auf das gesamte Automotive- und Warenfinanzierungsgeschäft. Über das gesamte Jahr sind wir in allen Teilmärkten gewachsen, obwohl wir einer anspruchsvollen Konkurrenz und einem harten Konditionenwettbewerb ausgesetzt waren. Dafür haben wir viel getan. Natürlich haben wir auch Maßnahmen getroffen, um diese Entwicklung zu forcieren – in der Absatzfinanzierung im Automotive-Bereich, in der Warenfinanzierung, aber auch im Partner-Banking.

Wo liegen Ihre Wachstumsambitionen für die kommenden Monate?

Mal davon abgesehen, dass die Wachstumsquoten im Absatzfinanzierungsgeschäft immer etwas höher sind als im Direktgeschäft, wollen wir in allen Märkten wachsen – in der Absatzfinanzierung um knapp zehn Prozent, im Partner-Banking um knapp sieben Prozent. Auch für die Händlerfinanzierung planen wir ein knapp zweistelliges Wachstum. Wir sind ein mittelständisches Unternehmen und als solches nehmen wir für uns in Anspruch, schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können. Wir sehen, dass die Händler uns als Partner brauchen. Das ist eine gute Ausgangssituation. Insofern können wir auch in stagnierenden Märkten noch zulegen. Ich sehe den nächsten Monaten daher optimistisch entgegen.

Melanie Klagmann

MELANIE KLAGMANN


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