Lieber im Ausland arbeiten als ein Unternehmen gründen

Umfrage Beruf und Karriere 2016

Ausschnitt Infografik zur Umfrage Beruf und Karriere 2016

23. August 2016

Der Wunsch nach beruflicher Auslandserfahrung steht bei den Deutschen an erster Stelle ihrer Karrierewünsche. Drei von vier Berufstätigen sind mit ihrem Job zufrieden, dennoch würde gerne jeder Vierte im Ausland arbeiten. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag der CreditPlus Bank.

Die Deutschen zieht es in die Ferne: Obwohl 73 Prozent der Berufstätigen mit ihrem aktuellen Job zufrieden sind, würde jeder Vierte gern im Ausland arbeiten, wenn er das nötige Geld dafür hätte. Damit steht der Wunsch nach internationaler Erfahrung in diesem Jahr auf Platz eins der Karrierewünsche der Deutschen. Für diese Möglichkeit würden sie sogar einen Kredit aufnehmen.

Lieber ins Ausland als selbstständig machen

Die Prioritäten der Arbeitnehmer haben sich verschoben: 24 Prozent der Deutschen würden in diesem Jahr am liebsten ihre Karriere durch einen Arbeitsaufenthalt im Ausland beflügeln. An zweiter Stelle der Prioritätenliste steht der Wunsch nach einem Sprachkurs (22 Prozent). Gegenüber der internationalen Erfahrung hat die Selbstständigkeit an Bedeutung verloren. Während  2015 die Gründung eines eigenen Unternehmens mit 30 Prozent noch die Wunschliste anführte, haben in diesem Jahr nur 22 Prozent den Willen, der eigene Chef zu sein.

Diese Verschiebung innerhalb der Top-3-Karrierewünsche steht exemplarisch für das gestiegene Bedürfnis nach Selbstoptimierung durch Weiterbildung, das sich wie ein roter Faden durch die weiteren Positionen der Karriere-Wunschliste zieht. So wollten mehr Berufstätige als im Vorjahr eine Aus- und Weiterbildung machen, ein Fach- oder Hochschulstudium aufnehmen oder für die persönliche Weiterentwicklung ein Sabbatical einlegen.

Infografik Beruf und Karriere

Ein Kredit schafft neue Perspektiven

Um die Weiterbildungsziele schnell zu erreichen, kommt auch ein Kredit in Frage. Obwohl die Befragten am häufigsten (16 Prozent) angeben, das Geld der Bank in die Gründung oder Entwicklung ihres Unternehmens investieren zu wollen, zeigt auch hier ein Blick auf die Vorjahreszahlen, dass ein Umdenken stattgefunden hat. Denn 2015 wollten noch 23 Prozent den Kredit lieber in ihr Unternehmen investieren, statt in die eigene Entwicklung – sieben Prozent mehr als 2016.

„Hier zeigt sich eine deutliche Werteverschiebung. Die Menschen spüren, dass ihre berufliche und persönliche Zufriedenheit eng zusammenhängen und wollen aktiv ihre Potenziale ausschöpfen“, sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank. Eine Investition in Weiterbildung zahle sich oft mit einem sicheren Arbeitsplatz oder höherem Gehalt aus. Denn auch die Firmen wissen: „Gut ausgebildete, international orientierte Mitarbeiter sichern die Innovationskraft der Unternehmen“, so Wagner.

Im Newsroom von creditplus.de finden Sie weitere Details zur Studie.

Hintergrund:

An der bevölkerungsrepräsentativen Online-Studie „Beruf und Karriere 2016“ der CreditPlus Bank AG haben sich 1.020 Deutsche ab 18 Jahren beteiligt. Die Befragung wurde im April 2016 durch das Marktforschungsunternehmen Toluna durchgeführt.

Sabine Birk

SABINE BIRK

Unternehmenskommunikation/ Social Media bei CreditPlus


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