Unterschiede beim Konsumverhalten

Ein Vorurteil: Männer verdienen das Geld, Frauen geben es aus. Das sagen Passanten dazu

Männer verdienen Frauen geben aus

16. Mai 2012

Das hört man ja immer wieder: „Er verdient das Geld und sie gibt es wieder aus.“ Was ist dran an diesem Vorurteil? Klischee oder Tatsache?

Fragt man nach der Konsumneigung – unabhängig von den tatsächlichen Konsummöglichkeiten – so haben Frauen etwas mehr Lust zu konsumieren als Männer (Frauen: 58%, Männer: 53%). Das ergab unser Verbraucherindex. Demnach hat außerdem die Altersgruppe der 35- bis 54-Jährigen die größte und die Generation 55+ die geringste Konsumneigung.

Betrachtet man jedoch die Konsummöglichkeiten, so gibt es deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen (Frauen: 45%, Männer: 54%). Sicher sollte hier auch beachtet werden, dass noch immer in vielen Fällen Männer ein höheres Einkommen haben als Frauen – ein ernstes gesellschaftliche Thema.

Wer das Thema mit einem Augenzwinkern betrachtet weiß jetzt, warum dieser Eindruck entsteht: Männer verdienen das Geld, Frauen geben es aus.

Wir haben Passanten auf der Straße zu diesem Phänomen befragt. Im Video sehen Sie die Antworten.

 

Melanie Klagmann

MELANIE KLAGMANN


1 Kommentare

sagt:Zitat: Eine Frauenquote einzuführen könnte demncah in manchen Bereichen sinnvoll sein. Das finde ich allerdings auch! Ich bin auf jeden Fall für eine Frauenquote in Ffchrungspositionen. Und zwar in den Ffchrungspositionen von Schaufelradbaggern, Lastkre4nen, Gabelstaplern, Planierraupen, Schfctzenpanzern und Minenre4umfahrzeugen.Im Ernst: Ich bin daffcr, dass wir das Blickfeld nicht le4nger auf die attraktiven, prestigetre4chtigen und gut bezahlten Berufe an der Spitze der Einkommenspyramide verengen, wo nur ein verschwindend kleiner Teil der Berufstätigen zu finden ist. Unterrepräsentiert sind Frauen auch überall dort, wo es gefährlich und ungemütlich zugeht. Ernstzunehmende Gleichstellung wücrde selbstverständlich bedeuten, dass man auch hier fcber Frauenquoten nachdenkt. Leider geschieht das jedoch nicht, was in mir den Verdacht erhärtet, es gehe hier fcberhaupt nicht um Gleichstellung , sondern alleine ums Rosinenpicken.Was auch durch den Umstand erhärtet wird, dass niemand die aktuelle Quotendiskussion dazu nutzt, im gleichen Atemzug eine Männerquote für Kindergartenerzieher in Erwägung zu ziehen. Nein, es geht wie immer nicht um Männer, es geht nur um Frauen und deren Probleme. Und deswegen finde ich diese ganze Diskussion, ehrlich gesagt, ziemlich daneben.

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