Mitbestimmung zum Wohle der Mitarbeiter

Betriebsrat der CreditPlus

Betriebsrat

19. November 2013

Bei welchen Fragen hilft der Betriebsrat der CreditPlus den Mitarbeitern? Wie ist der Betriebsrat organisiert und wie kann ich selbst diesem Gremium beitreten?

Der Betriebsrat ist dafür zuständig, soziale Gerechtigkeit im Betrieb aufrecht zu erhalten.  Er vertritt die Arbeitnehmer hinsichtlich der betrieblichen Mitbestimmung gegenüber dem Arbeitgeber auf Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) und der geltenden Tarifverträge. Daraus ergeben sich insbesondere vier Rechte zu den Themen Information, Beratung, Mitwirkung und Mitbestimmung*.

Betriebsrat: „Zum Wohl der Mitarbeiter und des Betriebes arbeiten wir vertrauensvoll mit dem Vorstand und der Personalabteilung zusammen.“ Der Betriebsrat erfüllt folgende Aufgaben:

  • Mitbestimmung und Vertretung von Arbeitnehmerinteressen
  • regelmäßige Gespräche mit der Geschäftsleitung
  • Unterstützung bei Personalgesprächen
  • Streitschlichtungen
  • Zuständig für Betriebsvereinbarungen
  • Mitwirkung bei Gestaltung von Arbeitsplatz, Arbeitsablauf und Arbeitsumgebung
  • Und vieles mehr

Betriebsrat: „Wichtig ist uns, dass die Mitarbeiter mit Ihren Fragen oder Problemen immer zu uns kommen können – entweder während unserer Öffnungszeiten oder nach Terminvereinbarung. Selbstverständlich behandeln wir jedes Anliegen vertrauensvoll und schützen die Persönlichkeit der Kollegen.“

Um die Arbeit des Betriebsrats zu verstehen, ist es wichtig, die Strukturen und Prozesse einmal nachzuvollziehen. So ist der Betriebsrat stets ein Gremium. Der Betriebsrat Stuttgart besteht aus neun Betriebsräten und vier Ersatzpersonen.

Was passiert bei einer Betriebsratssitzung?

Der Ablauf ist immer ähnlich, hier ein Beispiel: Ein Mitarbeiter/eine Abteilung stellt einen Antrag wegen Wochenendarbeit. Einer der Vorsitzenden muss alle Betriebsräte zu einer Betriebsratssitzung formell einladen. Für den Fall das einer der Betriebsräte verhindert ist, muss ein Ersatzmitglied eingeladen werden. Das Thema wird besprochen, diskutiert und am Ende wird darüber abgestimmt. Danach wird der Antragsteller informiert. „Oft spricht mich ein Kollege auf dem Gang an und bittet um Zustimmung für ein Anliegen, aber ein Betriebsrat alleine darf nichts entscheiden“, erklärt der Betriebsratsvorsitzende aus Stuttgart. Nur wenn die Mehrheit der Betriebsräte während einer Betriebsratssitzung für einen Antrag stimmen, wird er genehmigt (Enthaltungen sind Gegenstimmen).

Wie wird man Betriebsrat?

Im Frühjahr 2014 finden wieder Betriebsratswahlen statt, dabei wird das Gremium wieder für vier Jahre gewählt. Was den typischen Betriebsrat auszeichnet? Er muss unparteiisch und gerecht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermitteln können, sich für die Belange der Mitarbeiter interessieren und engagieren, Interesse am Unternehmen haben, verschwiegen und zuverlässig sein. Zudem muss er auch bei schwierigen Themen Stärke zeigen. In den letzten Jahren hat sich ein festes „Kernteam“ gebildet. Die Kollegen sind daher sehr erfahren und unterstützen neue Betriebsräte gerne. „Bewerben kann sich jeder festangestellte Mitarbeiter nach der Probezeit“, erläutert der Betriebsratsvorsitzende Stuttgart.

*Mehr zu diesen Themen lesen Sie demnächst hier im Blog.

Melanie Klagmann

MELANIE KLAGMANN


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